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Bibel.
Bibel ausgeben kann. Man hat bey zwölf Tausend Bibel»ausgabt», und unter allen gedruckten wird die Manza»rinisebc für die seltenste gehalten. Nur 4 bis 5 Crem.plarc sollen davon vorhanden seyn; eins auf der Kayfecl.Bibliothek zu Wun, eins z» Paris; und seil 1794 aucheins zu Oxford in der Bodlcjanifchen Bibliothek. Manwill sie für die älteste aller gedruckten Bibeln Hai»ten, und zwar für diejenige, von welcher Faustalle Exemplare als Manuskripte verkaufte, weswegen er,als der Betrug entdeckt wurde, entfliehen mußte.. Zu bcwun»Lern ist, daß dieser Druck, besonders wenn er der ersteseyn sollte, so überaus schön ist. Für die prachkvollesteBibel wird diejenige gehalten, welche der König von Spa»nien, Philipp H., dein Herzog von Gavoycn schenkte;Liese aus cilf Bänden in Folio bestehende Bibel ist in he»bräischer, chaldäischcr, griechischer und lateinischer Spra»chc auf das allerschönste Papier, mit der gefälligsten Schriftgedruckt, und befand sich vor dem Rcvvlulionskriegc aufder Universitats-Bibliothek zu Turin. In den Jahren 1452bis 1455 druckten Guttenberg und Fust oder Faustdie erste lateinische Bibel mit gegossenen Missalbuchstaben,von welcher Ausgabe jene 4 bis 5 Exemplare derjenigenBibel seyn sollen, die man die Manzarinische nennt. DerVerfasser derChronika van der hilliger Staatvan Coellen(Fol- 1499) oder eigentlich Ulrich Icll,setzt den Druck dieser Bibel in's Jahr 1450. Von dieserohne Namen, Ort und Jahrzahl gedruckten Bibel, sollensich zu St. Blasicn, Paris, Berlin und BcaunschwcizExemplare befinden. Lambinet (lrecöe-'cüee /,//?o<-r§r/er,
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s,r//e.) läugnet zwar die Existenz dieser Blbelausgabc vonF450 bis l455 durch Faust und Guttenbcrg; alleinneuere Untersuchungen baden ihr Daseyn fast ausser Zweifelgesetzt, und es mehr als wahrscheinlich gemacht, daß dieeigentliche wah r.e älteste Guttcnbcrgische Bibel, die
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