Bibliothek.
Ihren Anfang, lind in der Mitte des »8ten Jahrhundertswurden die zahlreichen grast. Buna« i sch e n und Brüh-lisch cn Büchcrfchätze damit verbunden. Auch die Uni-versitäts- oder Pauliner-Bibliothek zu Leipzig, ferner dieKurfürst!. Bibliothek zu München, die Bibliothek der Prä-inonsrcarenser Chorherren des königl. Stifts S trahof zuPrag, wurden im i6ten Jahrhundert gestiftet. Die Her-zogt. Braunschweigifcke Bibliothek zu Wolfenörittel stifteteder Herzog August der jüngere 1604; sie stand anfangsauf dem Schlosse Hitzacker, wurde aber nachher nachBraunschweig und i. 1 .164z nach Wolfcnbüttcl gebracht.Im siebcnzchntcn Jahrhundert wurden noch folgende Bi-bliotheken gestiftet: die Bibliothek zu Berlin vorn Königvon Preußen, Friedrich I. 1661; die Fürstliche Biblio-thek zu Carlsruhe; die Herzogliche Bibliothek zu Goiha,vom Herzog Ernst dem Frommen, gegen 1672; dieFürstl. Bibliothek zu Cassel; die Königl. Kurfürstl. Biblio-thek zu Hannover, um 1660 vom Herzog Johann Frie-drich; die Herzogt. Bibliothek zu Weimar 1691, vomHerzog Wilhelm Ernst; die Bibliothek zu Zeiz vomHerzog Moriz; die Bibliothek zu Goktorp vom Herzogvon Holstein, Johann Adolph; die Rachsbibliothekzu Frankfurt am Mayn; die Stadtbibliothek zu Hamburg,mit welcher 17)9 die Bibliothek des Pastors JohannChristoph Wolf verbunden wurde. Die Königl Canz«leybibiiothek zu Bayreuth stiftete der Markgraf GeorgFriedrich Carl, wie das am ;ten Mär; 1757 von ihmerlassene Rescript ausweiset; Erlanget gelehrte Zei-tung. 1798. yites St. S> 728. Die Königliche Uni-versitätsbibliothek zu Göttingcn hieß anfangs die Bülow»sche iiud wurde >774, nach andern 17;«,, die Universikäks-Bibliothek zu Erlangen 174g, die Herzogt. Bibliothek zuStuktgardt 176; gestiftet. Klosterbibliotheken sind zuBauz, Geheim, Eberach, Gültwcich, Kremsmünster,Langherin, Mölk, Ochsenhausen, Ottobeuren, Rebdorf,Rrichenau» Salmannsweil, Tcgrrnftc, Weingarten, Zwie-
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