4 Blographik.
gebcnheikn aus der griechischen und römischen Geschichte;doch sind sie nicht alle gleich gut. Er schildert nicht blosdie Menschen, wie sie öffentlich erscheinen, sondern auchals Privatpersonen. Seine Parallele» sind scharfsinnig,und zeugen von einer weit ausgebreitete» historisch-philoso-phischen Kenntniß. C- Snceonius Tranquillus,der nach 121 starb, lieferte die Biographien der ersten zwölfrömischen Kayser, worinn er größtentheils ihr Privatlebenschildert. Im Mittelalter lag diese Kunst sehr darnieder;erst nach der Wiederherstellung der Wissenschaften erholtesie sich, und wurde seitdem psychologischer und ästhetischergetrieben, sowohl in der lateinischen, als in den lebendenSprachen. Zu Mustern dienen: Joachim Camera-rius (^1574), Peter Gasscndi (ff 1655), I. leClerc (P 17)6), Conyers Middleton (^ 1750),I. L. v. Mosheim ( 1 ° 1755), I- M. Gesner (^1761),I. M. Gchroeckh (geb. 17z; ) , Gottlob Bcned.von Schirach (geb. 174z), I. A. Eberhard (geb.i 7 ; 8 ), Christoph MeinerS (geb. 1747)/ I. G.Eichhorn (geb. 1752), Friedr- Schlichtegroll(geb. 1765). — Selbstbiographien lieferten: Hieron.
' Cardanus, Gn. Buchanan, Jac. Aug. de Thon,Thevd. Agrippa d' Aubigne, I. Val. Andrea,Pet. Dan. Huet, Adam Bernd Lud. v. H 0 lberg,V. I- DUval, I. I. Rousseau, I. I. Moser,Dav. Hume, I. Sal. Seniler, Karl Friedr.Bah cdt, F. E. Boysen, I. St. Püttcr, I. Ch.Brandes. Eine Theorie der Biographik fehlt noch;Versuche und Winke darüber lieferten: r/e /bka»/>e^»/r
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in den /bk/,». /' r/s Le,'//» 3. 1754. p. 507. leg. I.
Wiggcrs in seiner Schrift über di-> Biographie, Mie-tn u. 1777. und Karl Ludw. W 0 ltmann in seinen klei-nen bist. Schriften 1797. Th. l- S- ro; — iz6. S.Meuscls Leitfaden zur Gesch. der Gelehrs.Dritte Abthril. Leipzig. 1800. S-988.
Biolo-