G Blatter. Scelet. Blasebalg.
Vitriolläure verbunden, das englische (ebsomer, sedliherseidschützer) Bittersalz giebt, aus dessen Auflösung im Was"fer sie sich durch vegetabilisches Laugensalz wieder nieder*schlagen läßt. Erst l) Black (
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hat diese Erde und ihre Eigenschaften gehörig kennengelehrt. Man findet diese Erde nicht für sich, sondern nurin den Bittersalzen und in verschiedenen Gtcinarren, z. B.im Serpentinstein, Nieren - und Speckstein u. s. w. DemBergrakh und Pros. der Cbcni'e zu Schemnitz, von Ru-precht, gelang eö, die Blttcrerde zu meiallisiren - undreine, vom Magnet nicht anziehbare Könige zu erhalten;die eiyenibüinlicke Schwere des Blttererdenkönigs war 7,z8o.s. Crell'S chemische Annalen. 1790. B-l> S. 48^.folg.
Blätter--Scelet f. Scelet.
Blasebalg. Die hölzernen Blasebälge mit Leder scheinenden Griechen frühzeitig bekannt gewesen zu sey». Manschreibt ihre Erfindung dem scythische» Philosophen Ana-char sis zu 6eo§>-. 11. und iv. 170.), der im er»
ften Jahr der 47ten Olympiade »ach Athe» kam, und da-selbst das Bürgerrecht erhielt; da aber Plinius, Gene»ca und DiogeneSLaertiuS dieser Erfindung des Ana.charsis nicht gedenken: so meynen andere, Anachar«srs habe nur den Blasebalg auf seinen Reisen kennen ge-lernt, und in seinem Baterlande zuerst bekannt gemacht.In Doppelmay'cs Nachrichten von Nürnbergi-fchen und Künstlern wird G. 292. er-
zählt, daß Hans Lobsinger in Nürnberg schon um dieMitte des löten Jahrhunderts, oder um 1560, ganz höl»zerne Blasebälge, ohne Leder, von ziemlicher Größe ver-fertiget habe, die aus zwey Kasten bestanden, wovon dereine sich hob und wieder niedersank, und die an den Endenmit beweglichen Leisten und Bolzen verwahret wäre». ErM dergleichen Blasebälge sowohl aus lauter Holz, als auch
aus