Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
8
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8 Blasebalg.

ren der Windbehälter oder Condensator und der Wassercc-gulator Die Belchreibnng und Abbildung solcher Hölzer»„en Blaiebülge, deren man sich bey hohen Oefen und Ham-merwerken bedient findet man »n SchauplahderKün-sie und Handwerke u. s. w. I>. Bd. Ine Deutscheübersetzt und mit Anmerkungen versehen vonI- H. G von Justi. Berlin Stettin und Leip»zig. 176;. S. log.- Der Schlosser, Johann Gott-fried Frey tag in Gern, geb. 1724, verwandelte dielangen schiefliegenden Blasebälge in runde, die ungemcinbequem, wie auch sehr dauerhaft sind, und wovon zweyfügltch an den Platz eines langen gebracht werden können.Der enge Raum seines Hauses gab ihm die Veranlassungzu dieser Erfindung; s. MeuselS Miscel lauern ar-«istischen Inhalts, und Beekmann's Beyträgezur Geschichte der Erfindungen. Die von denEngländern erfundene Benutzung der Wasserdünste hak denHerrn Kammcrcarb Klip stein auf den Gedanken gebracht,Maschinen anzugeben , in welchen das in Dünste ausgelose-te Wasser bey Schmelzöfen die Stelle der Blasebälge ver-tritt; sie sind der abwechselnden Wirksamkeit lacht ausge-setzt, die bey den gewöhnliche» Blasebälgen, wegen des öf-tern Mangels an Wasser zur Betreibung derselben, eintritt;s. Allgcm- Lit. Zeit. Jena. 178; Nr. 197. Vondem Cylinder - Gebläse der Engländer, und von dem hydro-statischen Cylinder-Geblase des Herrn I). Joseph Baa»der, wird unter dem Worte Gebläse weitere Nachrichtgegeben werden- — Herr Ganger bat i» seiner

/er/ einen kleinen doppelten Blasebalg beschrieben,der den Vorzug hak, daß er ohne Unterlaß blaset; s. Ar-chiv der reinen und an gewandten Mathema-tik. Zehntes Heft. 1799. S- l22. — Einen Bla-sebalg, der bey Asphyxien das Athemholen herstellt, hatGor c.y angegeben; s. Ncuestc A » nalc 11 der sra »zö -fischen Arzney künde und Wuudarzneykunst.Hcrausg« geben von Hufeiand. I-Bb-179».

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