Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Bleiche.

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Rupp einen Apparat, worinn das Wasser mit der über-sauren Salzsäure geschwängert wird, und worinn zugleichdie Stoffe gebleicht werden. Allgcm. Li«. Zeitung.Jena. l8ol. Nr« 2;6. Nach Bcrlh ollct HaienWalt. Va leite und Pajor des Charm es die Kunst,«ermittelst der dcphlogistisirtcn Salzsäure zu bleichen , voll»kommner zu machen gesucht ; s. Sededcls Epbemeri-den a. a. O. 1796. r. Ouartal S. 176. solg. Pajotdes Charines fand. daß die von Vertheilet angegebeneMethode theils noch zu kostspielig, theils gefährlich theilsNicht bestimmt genug sey; er machte also selbst Versuche in die-ser Kunst, und e hielt vorcheilhaste Resultate. Die von ihmangegebene Methode ist minder kostspielig und gefährlich,auch leichter auszuführen; er beschrieb sie i» folgenderSchrift: DieBlcichkunst, oder Unterricht zurleichtern und allgemeinern Anwendung derorydirten Salzsäure beym Bleichen vegeta-bilischer Stosse, von Pajot des Charmes;aus dem Franz ös. übers. von A. N. Scher er-Breslau. 1800. Dieser Bemühungen ohngcachtet bliebdie von Berth ollet angegebene und von andern verbes-serte Methode, mittelst der übersaurcu Salzsäure zu bleiche»,immer noch zu kostspielig. weil man die zum Bleichen be-nutzte Lauge als unnütz weggoß. Wcstrumb war dererste, der in seiner Schrift: Bemerkungen und Dorrschlüge für Bleicher, oder Anleitung zur be-sten und wohlfeilsten Methode zu bücken, undzu der Bleiche mit Säuren, von Job. Fried r.Westrumb. Hannover. iZoo, nicht nur lehrte, dieschon gebrauchte Lauge, die sich nun mit Färbestoff und Koh-lensaure verbunden bat, durch zugesetzten ätzenden Kalk wie-der in reine Aetzlauge umzuändern, nach welchem Verfahrenman einerley Lange >6 und mehrcremal benutzen kann, son,der» auch den Vorschlag that, die ganz entkräftete Lauge inbesonderen Kesseln, die von der überflüssigen Wärme unddrin Rauche der übrigen Ocftn erwärmt werben sollen, ab-

zudäm-