Blitzableiter. 8?
so mit dem Dcate verbunden, daß eine fein gefeilte Spitzedesselben hortzonkal von dem Gewichte abstehet, damit da-durch der Ausfluß so leicht, wie der Einfluß bey den Auf-fangespitzen, befördert wird; Auszug aus des v.Krnnttz ökonomisch-technologischen Encyklo-pädie u. s. w. Herausgegeben von M. C. vonMüller. Fünfter Theil. Berlin. 1788. S. 97.An dem Blitzableiter des I oh. Fr. Groß ist die Auffan-gestange 26 Schuh hoch und sehr dick. An den Seiten sinddrey 6 Schuh lange Sciteiistangcn angeschweißt, welchelinker einen Winkel von ;o Graden auswärts gebogen sind.Die Länge der Hanpistange, von ihrer Spitze a» bis zumAnfang der Scllciistangcn, beträgt ir Schuh. Die Spi-tzen aller dieser Stangen sind in der Länge eines Schuhsvon Kupfer, welches an das viereckigte Eisen genau anpaßt,und mit zwey eingesenkten Niete» befestigt, vorn aber kegel-förmig, r bis 2 Zoll lang im Feuer vergoldet, poltrt, undam äußersten Ende so scharf, als eine Nähnadel, zugespitztist. Mit der Auffangstange ist ein doppeltes Dratgcflechtverbunden, das um eingeschlagene Hefthakcn gewunden undgespannt wird- Das untere Ende des Geflechts wird aneine mit Oelfarbe überstrichene in die Erde versenkte Stangebefestigt, die sich unken in mehrere Aeste vertheilt. DaSDratgeflccht besteht aus zwey Gciffclgeflechten, deren jedesaus zwey Kupfer - und r Eiscndräten geflochten ist, diezuvor ausgeglühet worden sind, und deren Durchmesserkaum etwas über Z einer Pariser Linie, und der Schuh dcSdoppelten Geflechts nicht mehr als Loth beträgt. We-der die Auffangstange, noch die Dratgeflechte sind mit Oel-farbe bcstrichcn, weil, wie Landriani versichert, allesder freye» Luft ausgesetzte Eisenwerk bald einen so starke»Rostüberzug bekommt, der es vor dem weiter» Eindringendes Rosts bewahret; s. Grundsätze der Blitzablei-tungskunst, geprüft und durch einen merkwür-digen Fall erläutert, von Jvh. Friedr. Groß.Nachdem Tode des Verfassers herausgegeben
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