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Bohren.
und hat eine Ocffnung zur Aufnahme des Zündrvhrchcns.Die Bohrlöcher müssen etwas enger seyn, als gewöhnlich.Der verstorbene Wenzel gab durch seine GypsbesetzungHerrn Gaader die Veranlassung zu einem Versuche dieserAct, wodurch er in seinem gleich anfangs bey dem frappan»ten Effecte derselben gehegten Verdachte bestärkt und über-zeugt wurde, daß dieser größere Effect nicht, wie Wenzelglaubte, der Festigkeit des verhärteten Gypses, sondernderhierbei) zufällig und nicht beabsichtigt statt gefundenen Luft-besetzung zuzuschreiben sty. Herr Baader meldete Wen-zeln das Resultat seiner Versuche, die aber Wenzel inseiner Schrift nicht erwähnte, weswegen ihn Herr Baadeczur Rede setzte. Wenzel macht das Bohrloch durchausgleich weit, Herr Baader macht es aber oben weiter, soweit der Pflock reicht; Annalen der Berg - und Hüt-tenkunde, voin Freyherrn von Moll. Bd. k.Lieferung 2. S-ny— 122. Der Geheime-Oberbau-rath Gilly in Berlin hat eine Beschreibung, wie großeFeldsteine, zum leichtern Transport und zum nützlichen Ge-brauche bey Gebäuden und kleinen massiven Brücken, ohnePulver dergestalt zu spalten sind, daß die Stücke eine ganzgerade Fläche bekomme«, gcfertiget, und dem Gcneral-Dlrectorium übergeben. Da diese Erfindung, welche nicht«ur mit großem Nutzen bey den Bauten überhaupt anzuwen-den ist, sondern auch zur Ersparung des Hoizcs dient,dur^ verschiedene Versuche bewährt befunden worden ist;so hat das Gencral-Oicectorium oinc Abschrift von dieserBeschreibung und einige Exemplare von dem dazu gehörigenKupferstiche der Pommerschen Kriegs - und Domainen-Kam»mer znfcrkigen lassen, um diese so nützliche Erfindung auchin Pommern einzuführen und gemeinnützig zu machen.Allg. Lit. Zeitung. Jena. 1792. Jntell. BlattNr. 159.
Bohren der Kanonen s. Bohrmühle-
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