Bootwagen. izx
so, daß sie bey heftigen Windstößen weder Wasser schöpfen,noch sinken können, wenn sie durch Zufall mit Wasser ge-füllt werden, und erhielt am 2. Nov. 178; ein Patent dar-über. Er hat nämlich an den Außenseiten der Boote vor-ragende Dalports angebracht, welche von oberhalb der ge-wöhnlichen Dalports in einer Krümmung gegen das Wasservorgehen, so daß die Bewegung der Ruder nicht dadurchgehindert wird; von der äußersten Vorragung geht sie so-dann gekrümmt seitwärts unter einem gehörigen Abständeüber die Wasserlinie. Diese Dorragungen sichern daS Bootgegen plötzliche Windstöße- Innerhalb beym Dorsteru,Spiegel, unter den Sitzen und Doste», sind wasserdichte,od'er mit Kork ausgefüllte Umschrote; so sind auch die lee-ren Stellen zwischen dein Zimmerholz ausgefüllt. Auf kie-se Art wird das Bjot ungleich leichter, als der Wasseilöc-per, so daß es mehr als seine gewöhnliche Last tragen kann,ebschon der übrig bleibende Raum durch irgend einen Zufallmit Wasser gefüllt werden dürfte; 0/ -7 -/<7
d,'o. i z. Sir Sidney Smith hat ein Bcot voneiner eignen Bauart erfunden, womit man, wie Versuchebewiesen haben, viel bequemer und leichter zu seinem Zwe-cke kommen kann; Ivurnal für Fabcik. 1797. April-S. ;o8. Vcrgl. Rettungsboot.
Vovtwügen. Herr Reddell in Birmingham hat ein Fuhr-werk erfunden, womit man sowohl zu Lande, als zu Was.ser seinen Weg fortsetzen kann, und wodurch also die Kanal-schiffahrt unglaublich erleichtert wird. Wenn auch dieseErfindung noch nicht ihre mögliche Vollkommenheit erreichthak, so ist doch Birmingham der Ort, wo sie am erstenverbessert werden kann; auch ist sie schon jetzt überaus nütz-lieh, und erspart eine Plackecey, die allen Kaufleuten undSpediteuren an großen Flüssen, Kanälen und Schleustenu. s. w. sehr beschwerlich fällt. Der Körper dieses Wa-gens ist nämlich durchaus wasserfest (wie ein Boot) ge-macht, und für die Räder ebenfalls ein wasserfestes Eehält-
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