Band 
[Zweyter Theil.]
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139
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Botanischer Garten. 139

legt. Turin und Kew erhielten dergleichen im Anfange desI7ten Jahrhunderts. Dr. Ludewig Jungermann legte1622 den botanischen Garten in Gießen (Bayle hist.krit. Wörterbuch. Leipz. il. S- y;z.) und 1626auch den zu Altorf an; Merkwürdigkeiten der StadtNürnberg undAltvrf. S- 6,9. Oxford erhielt i6zr,Utrecht i6z8, und Jena 1648 (nach andern i6rz, s. Men-sel a. a. O.) einen botanischen Garten; Pulrcncy a. a.O- Zu Upsala legte Olaus Rudbeck, der Datcr, i. I.1657 einen botanischen Garten an; Schwedische An-nalen der Medizin und Naturgeschichte, vonRudolphi- 1799. r. B. i. Heft. S. 21. Zu Chclscageschah dieses 167z, obgleich die Aufschrift des Gartensr686 sagt, zu Amsterdam 1686, zu Haag ( ), Wiens ),Berlin 1715, zu Götliiigen 17^9, und in St. Petersburgetwas später; Meusel's Leitfaden zur Gesch. derGelehrsamkeit. ;te Ab theil. Leipzig. 1800. S.1227.1228. Kaiser Franz l. ließ 175; hinter dem Schloß-garrcn zu Gchönbrunn ein Stück Feld zu Gartengewächse»und ausländischen Pflanzen einrichten. Der Florist AdrianSleckhovcn aus Lcyden wurde nach Schönbrunn beru-fen, der viele Glashäuser, ein ansehnliches Treibhaus lundandere Gebäude aufführen ließ. Richard »an derSchot aus Dclft wurde zum ersten Gärtner ernannt, derdie gekauften Slcckhoverischen seltenen Pflanzen undnoch mehrere ausländische aus verschiedenen holländischenGärten nach Wien bringen mußte, und so war der Garte»schon nach einem Jahre reich au schätzbaren.Gewächsen.Nicolar Joseph von Jacquin reiscke 1754 »iikdem Gärtner van der Schot nach Amerika, um selte-ne Pflanzen herbeyzusthaffen, von denen 1755 die ersteSammlung, und 1756 die zweyte, unter Begleitung desvan der Schot, ankam. Einige Monate darnach, auchnoch i. I. 1756, gieug die dritte Sammlung der Pflanzen,unter Begleitung des Florentiners Buonamici, von Sc.Eustach ab. Die letzte Sendung, welches die sstbente war,

kam