Brakttatm.
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mußte. Vor 4 bis 500 Jahren wurden die Bcakteatcnnach dem Gewichte ausgegeben, und in Lander», wo sienoch galten, cingeschmolzcn, und nach Marken und Lothe»»gewogen. Zn noch älteren Zeiten war eine Mark solcherPfennige und eine Mark Silber einander gleich; wenn jemandeine Mark solcher Brakreaten Halte, und den Schlagcsatzdazu legte, so wurde solches statt der Bezahlung mit aus-gcimiliztciil Gelde angenommen; Jacobson technol»Wörterbuch. IV. S- zu- Die größten Brakteaken wie»gen 18 oder 22 Gran. Die Blechinünzen waren schon beyden invrgenländischcn Kaysern in Konstankinopel, z. B.unter Justinian, der von >27 bis 567 regierte, gewöhn-lich, und die Gochcn führten dtcfe Münzen in Spanien ein;Moebsen Geschichte der Wisfenschafken in derMark Brandenburg. 1781. G. rz2. Man hält dieBlcchiiiünzen für die ersten Münzen, die in Deutschland ge-prägt wurden; I). K. F. Hommels akademischeReden über Masc 0 vs Buche/«- 1758.
G- ly4. Nur ist man über den Zeitpunkt nicht einig,wenn man mit ihrer Prägung in Deutschland den Anfangmachte; einige meinen, daß dieses bereits unter Otto demGroßen, gegen 970, geschehen sey (I. P. von Lude-wigs Einleitung zu dem deutschen Mnnzwescnmittlerer Zeit, mit Anmerkungen von I. I.Moser. Ulm. 1752. G. 72. Not. 17.), und Mo-edsener. a. O. halt dafür, daß diese Münzen wenigstens im cilf-tcn Jahrhundert schon sicher in Deutschland geprägt wordenwären, aber Leukfeld (« 4 ,p. 12) halt dieBlechinünzen des Kaisers Lotharius für die erstell,die in Deutschland geprägt wurden. Will man bloß nachden bis setzt gefundenen und entzifferten ältesten Brakteatcnurtheilen: so scheinen diejenigen Braktcaten, welche nichtbloß durch das dünnere Blech, und den einfachen Stempel,sondern auch durch Umfang, Aufschriften, Verstellungenund schüffelförmige Gestalt, gegen die bis dahin üblichenMünzen abstechen, in Deutschland, und zwar zuerst inB. Handb. d- Elf. Tb. Mb. K Lhürin-