Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
257
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Buch.

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Unter den Bücher», die mit der deutschen Sprache ei-nige Vormundschaft haben, ist die Mvso- Gothische Bibel-übersetzung des um Z50 „ach Ch. G- berühmten BischofsWutphiias oder Wolf das älteste; wenigstens gilt eSfür das erste Denkmal einer deutschen Mundart. Mehrercshiervon findet man im 2tcn Theile dieses Hand-buchs, ite Abtheil. S> 219. und 220. unter Bibel.

Unter den Sachsen ist Alkhclnius oder Aldhcl-mus, der auch Ldelhemiis oder Adelmus heißt,der erste, der lateinisch schrieb; er starb 709 und seine Schrif-ten stehen in der e'ichravE

1677. stl. 'l om. , z. Nach diesem that sich Lginhard,der zu Ende des 8ten Zahrhunderts lebte, bey Karl demG rose n in großem Ansebn stand , und gegen 850 starb,als Schriftsteller hervor. Seine Schriften waren ebenfallsin iakemifcher Sprache abgefaßt. Bisher wurde er für denersten gehalten, der in Deutschland ein Buch schrieb

///-. rst ILä), abcv

Althelmu 6 that dieses früher.

Die Möso - Gotbifche Bibelübersetzung des BischofsWulphilas hak zwar mit der deutschen Sprache einigeVerwandtschaft , aber mit mehreren! Rechte kann man denWacheu denkt scheu Coder, der diesen Namen von sei-nem Besitzer, einem Holländer, Arnold Wachendonkerhielt, und aus einem lateinischen Psalterbestehk, woübeojede Zeile die deutsche Uebcrsetzung geschrieben ist, für daSerste Buch halten, worin eine wirklich deutsche Sprache zufinden ist. Man pflegt auch den Ueberrest der Bibelüberse-tzung in niederrheinischen Reimen, die K- Ludwig decFromme von einem Sachsen, den man für einen guten Dich-ter hielt, zwischen 814 und 840 verfertigen ließ, zu den äl-testen Büchern in deutscher Sprache zu rechnen ; man bataber neuerlich die Wahrheit dieser Sache und die Aechtheitdieses Fragments in Zweifel gezogen. Nach diesen ist dievon Ottfried, einem Mönch in dem Elsaßischcn KlosterB. HanLH. d- Erf. a. Th. z, Abih. R West