Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Buchdnickersy.

der Deutschen, welche die Buchdruckerkunst zuerst nach Italienbrachten, zu treten suchte, und der zuerst, da seine Vater»stadl noch keine Druckerei) hatte, 1469 eine in Maylander»richtete. In den neueren Zeiten hat man ihm jedoch dieseEhre streitig gemacht, indem man ein 147g zu Maylandgedrucktes Buch entdeckt hatte, in welchem sich am EndePhilippus de Lavania oder Lavagna ausdrücklich:^rtis stamprrxZi in bac urbe (dtecliolsni) pcimuni Irroremstgue inventorem nennt, ohne den eigentlichen Sinn dieserAnmaßung zu prüfen, ohne das zum Theil Ungereimte der-selben zu bemerken, fielen die Stimmen zu Gunsten dcSLavania aus, zumal da noch ein schon 1469 durch Wal»darfcc und Ulr. Scinzenzeler, auf Kosten desLavania, zu Mayland gedrucktes Buch, 7 kk/>^co/r ch',, entdeckt wurde, wo in den zu Ende ste»hendcn italienischen Versen des Lavania, der doch nurdie Kosten zum Druck vorgeschossen hakte, Erwähnung ge»schiebt. Aber Herr Pater Affo, in der Schrift:

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1791. nimmt den AntonZarottus in Schutz, und sucht aus verschiedenen Grün»den zu beweisen, daß nur er verdiene, der erste genanntzu werden, der als geborn er Italiener diese Kunstgelernt, und in. Italien getrieben bat, denn aus al»len Umständen erhellet, daß Philippus de Lavanianie eigentlicher gelernter Buchdrucker war, sondern von derErfindung dieser Kunst nur einen mcrcantilische» Gebrauchmachte, oder wohl auch andere, vielleicht den Zarottusselbst, um den-Wissenschaften einen Dienst zu leisten, un-terstützte. Sein-im Jahr 147z mit Christoph Waltdarfern , der von Venedig nach Mayland gekommen war,errichteter Contract, in welchem sich dieser anheischig machenmußte, alles, was Lavania und der mit ihm asscciirteCola Montane haben wollte , auf beyder Kosten zudrucken, beweiset es zur Gnnge, daß er damals keine eig»nc Druckerey gehabt haben konnte. Wenn die Sache auS

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