Buchdruckerpresse. ;z;
gkt ist. Der Stoßstempel selbst befindet sich mitten in derPi.sse, die Well, aber liegt etwas uufderSeite, doch dichtan dein Stempel an. Der Preßteller ist mittelst vier Fe-dern, welche über die Qucerriege! aus dem Stäbe heraus-gehen, und die vier Säuichen, die auf dem Prefitel'er ste-he» , fassen, aufgehängt, so daß er mit dem P.'.ßsiempel,wenn die Delle zmückläufr , wieder mit aufgehoben wird.Durch die Schrauben oben am Ende der Gäulchcn , kannman ihm nach Belieben die gehörige horizontale Richtunggeben, so daß er dem Steine, «vfdcm die Buchstabenfermsieht, vollkommen parallel ist. Uni den Rücklauf der Webke zu erleichtern, wird ei» Gegengewicht an der Welle ange-bracht , und der breite Theil der W.lle, der sich an denStoßstempel anlegt, verhindert, daß die Welle nicht weiterzurückläuft, als sie laufen soll. Auch der Karre», wor-auf die Schnilfvriii steht, ist so eingerichtet, daß seine Be-wegung eben, gleich und leicht ist. Die öffentliche Prü-fung dieser Presse hat es bewiest» , daß ein einziger Stoßmit dem Stoßstempel zum vollkommensten Abdrucke derForm hinreicht; Auszüge aus den Transaktio-nen der Societät zu London, von I. G. Geiß-ler, 1798. Ul. Bd. S. Zio —zi4- Journal fürFabrik, 1797. Febr. S. i;8. Die Schönheit desDrucks leidet oft daourch , daß die Farbe vermittelst derBallen nicht überall gleich dick auf die Formen gebrachtwird, und daß der Druck der Presse nicht überall gleich ist.Dieß letztere geschieht besonders, wen» mit der Schraubegepreßt wird, wo sich der Preßteller beym Drucke leicht et-was dreht und verrückt. Die vorhin beschriebene Presse mitdem senkrechten Stoßstempel beugt dieser Unbequemlichkeitvor. Noch mehr leisten aber die Cyündcrprcssen , welcheden Vorzug haben , daß sie die Schwärze von selbst ebenund gleich auf die Form tragen, und den Papicrbogen durchden Druck eines umlaufenden Cylinders auf die Form de-cken. Die Form erhält die Schwärze, indem sie unter ei-nem Farbecylindcr hinläuft, auf dem dir Farbe durch Der-
brei-