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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Labyrinth. 3

fes Labyrinth zwölf egyptische» Fürsten zum Dersammlungs-Palaste gedient habe. G. Franz Versuch einesLeitfadens zu Vorlesungen über die Geschich-te der Erfindungen in den ersten Wcltperio-den. Seite no. Pomponius Mela lid. I. c. iz.erzählt, daß PsainmitichuS, der 642 Zahr vor ChristiGeburt lebte, und in Egyplen regierte, dieses Labyrintherbaut habe. Piiniuö schreibt es lik. 36. a. demKönig von Egypten, Pctesuccus oder Tithoes zu.Dieser war vielleicht mit PsainmitichuS eine Person.He robot lib. II. nro. 148- halt es aber für ein gemein-schaftliches Werk mehrerer Könige, welche Meynung wohlden Vorzug verdient, weil sich dadurch, wie man gleichsehen wird, ein Anachronismus heben läßt.

Das zweyte Labyrinth war das zu Gnossus, decHauptstadt in Creta, weiches, »ach der einstimmigen Aus-sage der Alten, von dem Atbcnienser DädaluS angelegtwurde, der das Muster dazu von dem egyptische» nabm,aber nur den hundertsten Theil dieses Plans ausführte.Oroäor IV. 7g. Z20. Wenn rnan nun mit dem

Pitnius und Pomponius Mela annimmt, baß erstPsammilichus, der 640 Jahr vor Christi Geburt oderZZ4Z Jahr »ach Erschaffung der Welt regierte, das cgypli-sche Labyrinth erbaute, wie konnte da Dädalus, decauf 600 Jahr früher als Psamnntichus lebte, vondem egyptischcn Labyrinth daS Muster zu dem von Cretanehmen? Dieser Anachronismus bewog den Goguct, dieErzählung vom Labyrinth zu Creta entweder ganz für eineFabel zu halten, oder die Erbauung desselben wenigstensnicht dem Dädalus, sondern einem späten, Künstler zu-zuschreiben. S. Goguct vom Ursprung der Ge-setze II. Seite >8-,. t86. Vielleicht ließe sich aber ge-dachter Anachronismus beben, wenn mau mir Herodokannimmt, daß das egyptische Labyrinth ein geiuciuschaftil«chcs Werk mehrerer Könige war; dann konnte es lange vor

A 2 dem