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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Lampe.

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unmöglich, hingegen sind die Erzählungen von solchen kam-pen, deren Docht und Nahrung sich nicht verzehrt, und dieJahrtausende hindurch brennen, billig unter die Fabeln zurechnen.

Bon den Egyptiern kamen die Lampen zu den Griechen,welche sie der Minerva, als der Göttin der Wissenschaften,widmeten, weil sich die Gelehrten beym nächtlichen Studi-ren der Lampen bedienten; unter ihnen zeichnete sich Ar»chimedes durch die Erfindung künstlicher Lampen aus. I.A. Fabricii allgem. Histor. der Gelchrs. 1752.2. B- S. 197. Die Römer hakten früher Lichter und lern-ten die Lampen erst später von den Griechen kennen. 71 /cr^tr'ers.lib. XIV. 4z.

Srudirlainpen erfanden Robert Boyle, JohannChristoph Sturm, Robert S. Clair, AndreasGärtner in Dresden und Johann Andreas Seg »ner in Görnngcn, welcher die seinigc schon 1744 bekanntmachte- I. A. Fabricii allgem. Histor. der Ge-lehrsamkeit, 1752. r. B. S. 225. z. B- 1754 S.I0Z7.-, sie hat einen Schirm und verfinstert fast das ganzeZimmer, bis auf den Ort, wo man liest.

Die vorihcilhafkcste Lampe machte Argand zu Genfim November 178; bekannt. Die ersten kamen aus Eng-land ; dann wurden sie in Deutschland häufig nachgemachtund verschiedentlich verbessert. In der Hauptsache kommensie darin nberein: es wird ein Stückchen baumwollen Zeug,welches 2^ Zoll lang und einen Zoll breit ist, der Länge nachso zusammen genäbet, daß dadurch ein kleiner Cylinder ent-steht. Dieser Docht wird an dem einen Ende über einenmessingenen Ring, der ohngefähr einen halben Zoll hoch ist,gestnlpet, danut er aufrecht stehe, und in eine messingeneRöhre von proportionirlichcr Länge und Weite dergestalteingesetzt, daß der Docht mit seinem Ringe einen hinlangliFchcn Spielraum behalt, welcher mit Baumöl angefülletwird, das durch ein Ncbenwerk nach und nach in die Röhregeleitet wird. Diese Röhre steht in einer etwas wettern

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