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Landkarte.
< erbuch n. S. 8>7- Dadurch, daß Aga th o dä monzu der Erdbeschreibung des Ptvlomäus Karten verfcr-ligte, machte er sich um die Erdkunde überhaupt, besondersüber um die mathematische sehr verdient. In der Folgeübersetzte Nicolaus Oenis (^1471) die griechischenNamen dieser Karte in daS Lateinische. — Unter den Ara-bern ist Abulfeda der berühmteste Geograph, er starb imJahr der Hegira
Von Edens Plane an, oder, wenn man will, von demantcdiluvinischcn AtlaS, oder von Josuas Specialkar-len vcm LandeCanaan (DuchJos. 18-, 8. 9.), von HivbsHimmelskarten (Hiob cast. ;.), von Ecsostris oderAnaximander an bis auf PioloniauS im zwei-ten Jahrhundert »ach Christi Geburt, welcher die geo-graphischen Kenntnisse seiner Zeit in eine vollständigeSammlung brachte, welcher Agatbcdämo» 27 Karlenbeygefügt hat, beruhte die Verfertigung geographischerKarten auf gar keinen feste» und mathematischen Grundsätzen.Sie wurden aus Nciscnachcichtcn, aus Pcriplcn, auS Mei-lenschätznngen, selten aus richtigen Messungen zusammenge-setzt. Nichts ist unförmlicher, als solche nach Ruscbeschrci-bungcn oder Vermessungen auf Heerstraßen verfertigte Kar-ten, wie z. B-die erwähnte Peutingersche Tafel, wel-che nebst den Ptolomäischen Karten ohnstreitig die einzige ist,welche wir noch aus dem Alterthum haben. Marin us,der Tyrier, der kurz vor dem Pkvlomäus lebte,hatte zur Verfertigung seiner Karten ebendieselben Reiscnach-tichten (Itineraria) gebraucht/ deren sich nachher Pto-IvmäuS bediente, und doch hatten beyde in ihren Karten«inen Längenunterfchied von 47 — 48 Graden in der Lage derbeyder. Städte und Lerre8, woraus man die Unzu-
veclässigkeit dieser Karten beurtheilen kann. Und doch sindaus diesen alten Karten, nach einer Reihe von vielen Jahr-hunderten, nach und nach die heutigen Karten entstanden.^Vr'coieruL Oonr'r, ein deutscher Mönch, wagte es im Jahr1467 zuerst, bey seiner Ausgabe des Ptvlomäus (Ulm 1482)
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