rZ4 Leuchtthurm.
umgekommen. Durch einen eigenen Zufall war in derselbenNacht das Modell dieses Thurms, welches Herr Win-stanlcy in seinem Hause zu Litlebury bewahrte, aufden Boden gefallen und zertrümmert. Rüdyard, einSeidenhändlcr in London, unternahm die Aufführung deszweyten Thurms und endigre den Bau 1709 nach drcyjähri»gcr Arbeit. Er war von Holz, hatte die Gestatt eines 92Fuß hohen abgestutzten Kegels, unten im Durchmesser 22Fuß 8 Zoll, und oben, wo der Fanal ansicng, 14 Fuß zZoll. Inwendig war eine Steinmasse bis zu einer gewissenHöhe aufgeführt. Am 2ten Der-1755 gcriclh dieser Thurm,wahrscheinlich durch Vernachlässigung eines Wächters, inBrand. Smeaton mit seinem Gehülfen, dem Schiffs»baumeister Jcssop unternahm den Bau des dritten nochexistirenden Lcuchllhmms. Er beschloß, ihn von Steinenzu erbauen, die, durch ihre Verbindung unter sich und mitder Klippe, nur eine einzige Masse ausmachen sollten. Erließ daher die Steine in Form der Schwalbenschwänze zu-hauen und auch in die Klippe solche Einschnitte machen undso die Steine hincinfügen. N.un solche Schichten großerzugehauener Steine machten das Fundament des Thurmsaus. Jeder einzelne Stein wog etwa 1900 Pfund; dieStewart war Granit; die innern Mauerwerke waren vonPortlandstein, und der Kitt, der so fest wie Stein wurde,bestand aus Pozzvlana, mit Kalk von Aberthan vermischt.Der Durchmesser des Thurms betrug da, wo die erste Kam»nicr angieng, 16 Fuß 8 Zoll. I» einer Höhe von 70 Fuß,unmittelbar unter der Laterne, brachte Smeaton einKarnies an, woran sich die Wasserwegen, die sonst denThurm bedeckt haben würden, brechen mußten. Ueber demFanal ist eine Kuppel von Kupfer, n Ccutncr an Gewicht.Jnr-Jahr 1757 nahm der Bau seinen Anfang und nach;Jahren, y Woche» und z Tagen wurde er vollendet. Go-thaischcr Hofkalender. 1799. S. 17 — 22. Andem Leuchkthurme auf der Insel St. Agnes, welche diewestlichste unter den Sorlingischen Inseln ist, hat
man