selben zu bestimmen. Wlttenb. Wochenblatt a. a. O.Nach einige» war es der ältere Cassini, der die ge-schwinde Fortpflanzung des Lichts im Jahre 1674 entdeckteund dazu von der Sonne bis zur Erde eine Zeit von n Mi-nuten bestimmte; er soll auch schon die Idee gehabt haben,Liese Fortpflanzung des Lichts aus der Beobachtung der Ju-piters Trabanten zu beweisen. c/r?o/rc,/o^r^ue
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1 . II. 1787. Lichtenbergs Magazin. 1788.V. T- 2. St. S- lZ8- Andere schreiben diese Entdeckungdem Dänen Olof Römer zu, der zwischen 1670 und1675 mit dem ältern Cassini zu Paris die Verfinste-rung der Jupitersmvnden beobachtet« und fand, daß derMond nicht immer zur berechneten Zeit aus dem SchattenIrak, sondern daß dieses um so viel spater geschah, je wei-ter sich die Erde vom Jupiter entfernte, und früher, je mehrfle sich demselben näherte. Hieraus schloß er, daß dieseUngleichheit von der Entfernung der Erde und des Jupitersabhängen müsse und daß das Licht um so viel längere Zeitbrauche, die Erde zu erreichen, je weiter dieselbe von denJupitcrSmonden entfernt sey. Nach seiner Meynung brauchteLas Licht über 7 Minuten Zeit, um von der Sonne biS zurErde zu kommen. Diese Muthmaßung machte er 1675 derAkademie zu Paris bekannt, wo sie Widerspruch fand, aberHuygens und Newton nahmen sie mit Beyfall auf,und Bcadley benutzte diese 1728 zur Abirrung des Lichts,wodurch Römers Meynung außer Zweifel gesetzt und nochgenauer bestimmt wurde, denn Bradley fand, daß dasLicht 8 Minuten 7^ Sekunde Zeit brauche, um von derSonne bis zur Erde zu kommen. Hieraus ergab sich, daßLie Geschwindigkeit des Lichts roziz mal größer ist als die,mit der die Erde um die Sonne, Millionen mal größer,als die einer Kanonenkugel, und 976000 mal größer, alsdie des Schalls, indem das Licht in einer Secunde 40000deutsche Meilen durchläuft. Siehe hierüber: //u)'A/ien5cke ia suttrr'e/ c. i. x. 7. Gthlerl- S. Z. H-
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