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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Lyceum. — Lyra, Lyre.

Lyceum, ein Ort, wo junge Leute unterrichtet werden. Daserste Lyceum stiftete Aristoteles zu Athen. I. A. F a«bricij allg. Hist. der Gelehrsamk. 1752. r. B.S. 7yr. Cicero hatte auf seinem Lusthause zu Tusculunrauch ein Lyceum, wo aber nur eine Bibliothek stand. Lrc.Owruert. I. c. r.

Lykspodium. Palisot-Beauvois machten iz neue A>>ten von Lykopobicn mit ihren Diagnosen bekannt, wovonindessen schon manche bekannt und benannt seyn dürften»Busch Alm. der F 0 r 1 schr. Bd. XIV. S. 76.

Lymphatische Gesäße in thierischen und menschlichen Kör-pern entdeckte Thomas Bartholin, Lehrer der Arz-neykunde in Kopenhagen, welcher r 680 starb. Univer-sal - Lexikon III. S. 547. 548.

Lyra, Lyre, ist das älteste besaitete Instrument der Egyptl'evund Griechen, welches man mit der Leyer, die eine neuereErfindung ist, nicht verwechseln darf; sie glich unsererLaute, war mit Darmsaiten bezogen und hatte einen ge-wölbten Bauch, in dem der Ton sich bildete. Allgem.Musical. Zeitung.

Die Lyre der Egyptier wird unter allen für die ältestegehalten, Ferkels Gcsch. der Mus. I. Th. S.198. — und die Fabel sagt, daß sie der rgyptischeMerkurius — cknckor-. I.U». I. cnp.

2i. — auf folgende Act erfunden habe: Als derNil Egypten überschwemmt hatte und wieder in sein Fluß-bette zurückgetreten war, ließ er auf den Ufern eine großeAnzahl Thiere, unter andern auch eine Schildkröte zurück,deren Fleisch zum Theil verfault, zum Theil von der Son-ne so vertrocknet war, daß unter der Schale nichts, alsdie durch die Austrocknung angespannten und dadurch klin-gend gewordenen Sehnen uud Spannadern übrig gebliebenwaren. Merkur, der an den Ufern des Nils herum«-icng, stieß zufälligerweise mit seinem Fuße an hie Schale

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