Zoo Maßßab. — Madagaskar.
Einen besonders für praktische Künstler sehr nutzbarenMaßstab erfand Herr MechanlkuS Haas in London. Be-schreib. u. Gesch. der neuesten Instrumentevon Geißler- 7tcc T. -796. S.-öl.
Jean CharleSBorda, -j-i 799 , erfand Maßstabe,bey denen er durch Vereinigung der dazu gebrauchten Metalle,dein Einflüsse der Atmosphäre vorbeugte. Man hat sich der»,selben bey Messung der Mittagölinie bedient. In kell ig.Blatt der Allgem. Lit. Zeit. 1801. Nr. 41. S.noch Verkleinerungs-Maßstab.
Macaronische Verse sind Scherzgedichte, worin man zweyer»ley Sprachen mit einander vermischet, indem man entwederdie eine nach der andern beuget, oder bald ganze Wörter,bald ganze Zeilen auS beyden Sprachen mit einander abwech-seln läßt. Der Italiener Theophilus Folengi, ge-boren zu Maulua 1494, gest. 1544, war der Erfinder derMacaronischcn Gedichte, worin er lateinische und italienischeWörter abwechseln ließ und solche unter dem TitelLoccerr herausgab. S. ib'rrrncrLcr /H.
cke iuckr'c?-rr ckr'ctrone. Lect. V. pa§. 4gr und den vorge-setzten p. 4z. Allgem. Hist. Lexic. Lclpz.
1799. II. p. iz8.
Macisbohnen. Die ersten erhielt man im Jahr 1778 überHolland. Man hat zwcycclcy Sorten, nämlich die großevstindische, von schönem Geruch und Geschmack; und diekleine westindische, welche unschmackhaft ist. Die großewächst auf der Insel Java auf einem Staudcngewächs von2 bis z Fuß hoch. Die Holländer nennen sie b'nba picco-reu. Jacobson technol. Wörterb., fortges. vonR 0 senthal. Bd. VI. S- 496.
Madagaskar, eine Insel im äthiopischen Meere, an derKüste von Zangucbar, welche r;o6 von einem Portugiesenentdeckt wurde. Reales, Staat s» Zeit» »gs - undConversations-Lex. S. 8zz. Leipzig 17H.
Madera.