zo6 Magazin. — Magellanische Meerenge.
Cniwnrf eines Kornmagazins vorgelegt, in welchem dasGetreide nicht nur Jalire lang ohne Umarbeitung unversehrtund gut aufbewahrt werden kann, sondern wenn solchesauch vor allein Mausefraß und anderem Ungeziefer, selbstvor Feuergefahr gesichert ist. Sieh. Busch Alm an.der Fortsch. Bd. III. S. z6o — Z64.
Die ehemalige Churfürst!. Mainzische Regierung in Er-furt wandle zuerst folgende neue Methode an, ein Getreide-Magazin anzulegen: ein jeder im Staate, er sey geistlichoder weltlich, und die Giundstücke mögen herrschaftlicheoder geistliche Güter, Lehn oder sonst geschoßsrey oderschvßbar seyn, muß von jedem Acker Wtrittrfcld 2 WetzenKorn zurückbehalten und bis nach der künftigen Erndke be-wahre», um solche, sobald es der Staat nöthig hat, ge-gen baare Bezahlung, die Metze für lv gr., auf dem Mark-te zu verkaufen. Dieß kam 1799 auf. Vergleiche Korn-magazin.
Magazinbieneilkorb, Colomekorb; sieh. den Act. Bie-nenkorb in dies. Handb.
Magdeburgische Halbkugeln ; f. Halbkugeln.
Magellanische Meerenge sowohl als das MagellanischeLand wurde unter Kaiser Karl V. durch den Portugiesi-schen Edelmann Ferdinand von Ma gell an entdeckt,der am 'loten August i;iy von Sevilla absegelte, und am27. November 1520 hatte er die Magellanische Straßedurchsegelt und war im großen Südmeer. Varenrusbehauptet aber, daß Dasquez Nunncz de Valboadie Magellanische Meerenge schon im Jahr r>i; eindeckteund daß Magellan sie 1520 nur zuerst bcschiffke. A i l-gcm. Htst. Lexik. Leipzig. 1709. III. G. 405. —Antonio Pigafetta, der mit Ma gellan die Reiseum die Welt machte, sagt in seiner Reisebeschreibung:
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