Magnetismus. Z2-
dem ick ettck das Mittel zeigen mußte, welches ihr dabey ge.brauchen solltet/' Reichs-Anzciger 1795. Nr. Z4. S.Z17. So wollen auch die DeSorganisirten in ihrer Ent-zückung die Heilungsmittcl für ihre Krankheiten bestimmenkönnen, woran man jedoch noch sehr zweifelt.
Ma» hat sogar mehrere Schulen deS Magnetismus ein-geführt. In der ersten Schule, deren Urheber MesmeeIst, behandelt man die Sache blos physisch; in der zweyten,die von Barbarie stiftete, behandelt man solche psycho-logisch oder moralisch; in der dritten Sckule, deren Stif-ter der Marquis von Puysegur ist, vereinigt man dasPhysische mit dem Moralischen. Halle fortgesetzteMagie. I. B. 1788. S-412. 4 D.
Der kaiscrl. königl. Cämmercc Graf JofepbvonTbunheiler mii dem einfachen Berühren seiner Hand verschiedenesehr hartnäckige Krankheiten. In Leipzig that er Euren,über welche die ganze Fakultät der Aerzte staunte. Frank-furter Staats.Rlstrelto. 1794- 144. St. S-67z.Herr Dock. Goher, der aus dem TrierisÄen gebürtig ist,hat eine Composttion von Magnetismus und Elektricität er-funden, womit er verschiedene Krankheiten ohne Medika-mente heilte. Personen von der Landesregierung und vonder Polizcy zu Wien waren Zeugen dieser Euren. Reichs»Anzeiger, 1794. Nr. io;. S-1005.
So viel Aufmerksamkeit und Aussehen der Magnetismusauch anfänglich erregte, so trat doch bald ein Stillstand derso starken Anhänglichkeit an diese wunderbare Erscheinungein; doch gab es immer noch einige, welche Beharrlichkeitin dieser Sache zeigten, sie zu heben und 1» stärker» Umlaufzu bringe» sich bemüheten- Hierher gehört besonders derHerr Dr. Hetneke, von dessen Ideen und Beobach-tungen, den thierischen Magnetismus und sei-ne Anwendung betreffend, man «inen kurzen Ab-riß findet in Busch's Aiman. der Fsrrschr. B. V-E. 76—Zu
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