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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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M^lcrkunst.

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beding. G. 27». Er zeichnete sehr richtig, erfand diewahre methodische Farbenmischung, wie auch die Anwendungdes Lichts und des Schattens, worin er cS zu einer solchenVollkommenheit brachte, daß man ihn den Schatunmalccnannte; besonders zeichnete er die Gesichter mit großer Leb»haftigkeit, wußte zuerst die schönsten Gegenstände der Naturgeschickt in Gemälden anzubringen und die Natur in allemihren Glänze nachzuahmen, wie er denn auch die Symmetriein den Gemälden erfand, die Sokrates beträchtlich ver-mehrte. Allgem. Künstl. Lex. Zürch, 176z. S. 6gr.6Z2. und r. Supplem. 1767. G. zog. /^»r. I,ib.ZZ. cap. 9. Allgem. Hist. Lex. 1709. I. S- '70.Xenozu/iout. «?rc>xcv^/r. III. Plinius - I-äla.c. io. - sagt ausdrücklich, daß zur Zeit d.es Apollodo-rus kein Gemälde eines ältern Meisters der Kenner Augeauf sich gezogen habe, welches auch Outntilian bestä-tiget. /nLtrk. . 1 . 1 b. XII. c. to.

Nach dem Apollodorus fieng die Malerkunst unterden Grrcchen an, sich ihrem höchsten Gipfel zu nähern, densie auch unter dem Philipp von Macedontcn undunter Alexander dem Großen erreichte. Ihre be-rühmtesten Maler waren: Zeuxis, Parrhasiue, Apel-leS und Prokv genes.

Zeuxis von Hcraclea lernte bey DemophiluS, Ne-feasundApollodorusundblübcteinder 9gsten Olym-piade, um das Jahr Z584 n. E. d. W. Einige erzählen,daß er die Anwendung des Lichts und Schattens in der Ma-lerkunst erfunden habe, s)uintr 7 r'crn. O>ib. XII. cap. io.aber Plutarch - cke A/o^rrr Z46-

schreibt dieses ausdrücklich dem Ap 0 ll 0 d 0 r zu, daher an-dere nur behaupten, daß es Zeuxis in Mischung-derFarben und in Vertheilung des Lichts und des Schattensviel weiter, als sein Lehrer Apollodorus, gebrachtHabe. Allgem. Künstl. Lex. Zürch >79;. S. 665.Zeuxis malte auf Verlangen der Einwohner von Krolon

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