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Manchester.
von baumwollenem Manchcstcrsammek, von englischemPlüsch und Brüßler Kammeiol unter der Bedingunganlegen zu dürfen, wen» ihnen nachgelassen würde, ihrVermögen in Waaren frey mitzubringen und im Lande zuverkaufen; wenn ihnen ein geräumiges Fabrikengebäude,auf 222 Weberstühle, erbauet und geschenkt, und ein ver»hälknißinäßiger ztnsfreycr Fond zum Betriebe der Fabrikbewilliget würde. Dagegen versprachen sie 222 Stühledurch französische Arbeiter zu besetzen. Der König gestandihnen diese Forderungen zu, das Haus wurde für fiLauf königliche Kosten erbauet, mit allen crfoderlichcn Fa-brikgcräthcn versehen und die Unternchincr erhielten einenVorschuß von ,22222 Thalern. Bey allem diesen gtcngdock die Thätigkeit der Anlage im Kleinen nur schlechtvon Starten, und es schmolz innerhalb drey Jahren bisauf Z2222 Thaler an Waaren herab, und der König ent-ließ die Unternehmer. Ihre Nachfolger waren die Kauf-lcute Broueß und Richter, diese versuchten Manche-stersammet zu verfertigen, verwandelten aber diese Waa-re in halbseidenen Camlokt und kanieelharncn Plüsch. ImJahr 1774 wurde ein neuer Versuch von einer Manche-stersammclfabcik durch' drey andere Unternehmer, De-jardin, Cire und Berthe, gemacht, wozu der Herrgeheime Rath Deiattce den Fond aus der Seehund»lungsgesellschuft vorschoß, welche derselbe damals diri-giere. Weil aber diese drey Unternehmer zur Fortsetzungder Fabrik Bedingungen vorlegten, welche der Seehand-lungsgesellschast lästig waren, so wurde diese Manchcster-rnanusaktur mit der des Kaufmann Hot ho zu Potsdam,welcher diese während der Feit auf eigene Rechnung fort-gesetzt hatte, vereiniget und für Rechnung der Königs.Ecehandlungssocictät der Aufsicht des Herrn Hothoanvertraut, und glücklicher Weise gab ihr dieser den ge-wünschten Schwung. Im Jahre 1782 verband sich die-ser Herr Hotbö mit dem Kaufmann Carl FriedrichWclpcr, und beyde nahmen die vereinigte Potsdamer
und