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weideten, und bey dieser Erscheinung voller Schrecken da«von liefen, auch nachher noch zitterte», und nur mit Mühewieder zurückgebracht werden konnten. Auch' Gänse undEnten sah man, die sich zu diese: Zeit mit größter Angstund Schrecken ins Rohr stürzten, und daselbst so verstecktblieben, daß man sie nicht wieder hervorbringen konnte.Die harten Körper, welche der Mascaret auf seinem Wegeantraf, wurden mit einer solchen Gewalt gestoßen, daßdie sogenannten Pcyra's oder die zum Ausladen der Waa-ren im Wasser ausgemauerten Steinniassen dadurch zerstörtund einige der größten Steine auf mehr als 50 Schritte mitfortgeschleudert wurden. Die stärksten Bäume wurden ent-wurzelt, die im Wege befindlichen Fahrzeuge wurden nichtblos gestoßen, sondern selvst zerbrochen, besonders wennsie am Ufer waren und sich ein harter Körper unter ihnenbefand. An einem Orte, den man St. Andre nennt,bildet sich der Mascaret wellenartig, und bestreicht denFluß in der Hälfte seiner Breite bis nach Caverne.Hier verliert er sich einen Augenblick, um zwischen Aöqueund Lile wieder in Gestalt eines Vorgebirges zu erschei-nen, und nachher zeigt er sich wieder wellenförmig bis nach§ ecsac. () An diesem Orte nimmt er seine er-ste Gestalt wieder an, und verläßt sie nicht eher, als beyDarveire; von hier hält er sich an der Küste bis »achFronsac, dem Hause des Herrn von Richelieu.Don Fronsac dehnt er sich über den ganzen Fluß aus,geht mit einem fürchterlichen Brausen vor der Stadt Li-bourne vorüber, verbreitet Schrecken und Unruhe aufder Rhedc dieser Stadt, und erscheint mit einer nur mäßigenGewalt zu GcnisaceleseReaux und Pcyrefite.Dies alles geht in einer Strecke von sieben bis acht LieueSvor sich.
Es wird hier nicht undicnlich seyn, auch das anzufüh-ren, was Lacondamine vom Pororoca des Ama-zonenflusses sagt, denn nur durch Vergleichung der beydec-
scitigen