Rauchtaback. Raupen.
so
Hausen, hat 1795 eine sehr vortheilhafte Rauchmalzdarrebeschrieben, wovon man eine ausführliche Beschreibungin meinem Alman. Jahrg. I. S. 192. findet.
Rauchtaback, s. Taback.
Rauchwerk. Die Kunst, solches zu färben, hat man we-nigstens schon im XU. Jahrhundert verstanden. Esscheint, man habe es meistens roth gefärbt; denn manfindet rothgefärbte Schaaffelle; und auch Marder- undHermelin--Feste sollen auf diese Art gefärbt worden seyn;doch ist dieses bey dunkeln Mardern und Zobeln billig zubezweifeln. Beckmanns Erfind. V. 6z. S. Pelz.
Raube. Ein Mittel wider die Räude der Schaafe erfandder berühmte große Naturforscher Sir Joseph Banks,Baronet und Präsident der königl. Gesellschaft der Wis-senschaften in London. Die Vorschrift ist folgende:Man nehme l Pfund Quecksilber, ^ Pfund venetiani-fchen Terpentin, ein halbes Nösel Terpentinöl und4 Pfund Schweinefett, und lasse es in einem Mörser zu-sammenreiben, bis das Quecksilber mit den übrigen In-gredienzien durchaus vermischt ist, und gebrauche es als-dann. Reichsanzeiger, 1795. N. 40. S. z8r.
Raufpapier ist eine Art von glatten Pappblättern, wo-mit die leichten wollenen Zeuge, die keinen Glanz erhal-ten sollen, gepreßt werden. Durch das Glatten werdendiese Pappblatter in Preßspäne verwandelt. Sie sindeine englische Erfindung und Herr Johann JacobKenter, ein Kaufmann zu Königsberg in Preußen, hatdasRaufpapicrsowohl, als die Preßspäne, nach secbchähri-gem Nachdenken und Versuchen endlich glücklich erfun-den und an Vollkommenheit dem englischen gleichgebracht.Jacobson technol. Wörterbuch III. S. Z69,
Raupen durch Aufblasen zu erhalten. Ein Nümber-gifcher Künstler erfano eine .Äcthode, die Raupen , oknesie auszustopfen, durch bloses Aufblasen der Haute zu
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