85 Riegetwerk. Nitterakademie
Niegelwerke, s. Schloß - und Niegelwerke.
Ring, s. Saturn.
Ring. Der Versuch, Ringe, welche auS allen Regenbö-gensarben bestehen, vermittelst des elcctrischen Schlagesauf den Oberflächen der Metalle hervorzubringen, isteine Erfindung des Herrn Priest lcy. Antipandora.
I. S. 470.
Ring, Fingerring. Ringe an den Fingern zu tragen,war schon zu des Juda Zeit, der ein Sohn Jacobswar, üblich. ^ Man hat diese Erfindung dem Pro-metheus zuschreiben wollen, ^ der einen eisernen Ringgetragen haben soll, weiches aber Plinius ^ für fa-belhaft hält. Der Gebrauch der Ringe soll aus Grie-chenland gekommen seyn. Zu Lacedamon trug maneiserne Ringe. C Marius trug noch einen eisernen
. Rutg am Finger, als er wegen des Siegs über denJngurtha seinen Triumph hielt; eines goldenen Ringssoll er sich nicht vor dem dritten Consulate bedienthaben. ^
1. I. M o se 38, 13. 2. Ori'Z. I.ik. 16. c. 6 . H 19.c. 32. Z. Liü. 33. Lect. 4. eäitg 1784.
4. Illiclem.
Ring um den Saturn, s. Saturnsring.Ringelreime, s. Nondeau.
Ritterakademie ist eine öffentliche Anstalt, worin jungeEdelleute im Reiten, Fechten, Tanzen, Sprachen, Hi-storie, Mathematik und andern nützlichen Wissenschaftenunterrichtet werden. Schon die Griechen hatten ähn-liche Anstalten, indem sie ihre Jugend in der ?ulue-sti-n und im Xvsto übten. * Die erste Nitterakademie,wo die Edelleute im Reiten geübt wurden, crichtetc manzu Neapel. ? Die erste Nitterakademie in ihrer Art
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