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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Rubin.

Korn entzog; nun war ein jetziger Ideal» oder Rech»nungs - Rubel nur so viel, als sonst ein halber Rubel.Im Jahr 1704 schlug er also seine Rubel 505 AS sein,aber 1713 den 14. Febr. nur 431 As fein, welcheLetzteren neue Münze hießen. Im Jahr 1762, am 29.Dec. prägte Katharina II. den Rubel nur Z74 AS.In Schweden bestand sonst das Kupfergeld in großenpfundigen Platten. Katharina hob dieses auf, undließ die größte Kupfermünze zu Loth prägen,welches der Kupfer-Rubel genannt wurde. Schlö-zers Staatsanzeigen. XVl. B. 62. Heft. Junius 179t.24. Russischer Rubel.

Rubin. Herr Crachane will daS Geheimniß erfundenhaben, Rubinen und Smaragde aus Bruchstücken zu-sammen zu schmelzen. Einige wollen sich daraus dieverloren gegangene Kunst der egyptischen Smaragdeerklären. *

Künstliche Rubinen machte man sonst mit Eisen nach,aber zu Anfang des 171?» Jahrhunderts erfand mandie Kunst, ^ daS gemeine Glas und Schmelzglas durchZubereitungen von Gold zu färben, wovon Lak-aeillLim Jahr 1606 in seinem Tractat cke Nach-

richt giebt. Das Gold wird in Königswasser aufge-löset und durch Zinnauflösung zu einem purpurfarbige»Pulver niedergeschlagen, welches letztere der Fritte oderdem Glasflüsse eine Rubinfarbe giebt. AndreasEassius soll dieses aus Gold bereitete Purpurpul-ver erfunden (s. Gold kalk) und zur Bereitung des Ru-binglases angewandt haben; man glaubt aber doch, daßer nicht der erste Erfinder des Purpurpulvers sey, dasich schon in den alten Chemikern Spuren davon fin-den. Cassius schreibt die rothe Farbe dem Zusatzvon Salmiak oder Salpeter zu; die vom Salmiak her-vorgebrachte Farbe hielt er für schöner, hingegen jenevom Salpeter für dauerhaster. Im Jahr 1634 schrieb

2oh.