Salzspindel.
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dem mineralischen Alkali des Salzes verbindet, und diedamit verbundene Saure in Gestalt häufiger weißgrauerDampfe frey macht, welche einen Safrangeruch verbrei-ten. Verrichtet man diese Operation in Destillirgefäßen,wo die Dampfe aufgefangen und durch so wenig Wasser,als möglich, verdichtet werden, so erhalt man aus ihneneine concentrirte Salzsäure, welche insgemein den Na-men des rauchenden Salzgei'stes führt. Dieses Verfah-ren und den dadurch erhaltenen Salzgeist hat Glaub erzuerst bekannt gemacht, auch heißt der Rückstand dieserDestillation, der natürlich eine Verbindung der Vitriol-säure mit dein Mincralalkali des Kochsalzes ist, noch bisjetzt Glaubersalz. Woulfe hat eine bequemere Me-thode für diese Operation vorgeschlagen. * Diese Salz-säure läßt sich das brennbare Wesen durch solche Stoffeentziehen, welche mit dem Phlogiston näher verwandtsind. Sie erscheint aber alsdann in Dampfgcstalt undheißt in derselben dephlogistisirte Salzsäure. Diese Ent-deckung , welche so viel Licht über das Verhalten derSalzsäure verbreitet hat, ist die Chymie dem HerrnScheele schuldig. Karsten hat gezeigt, daß mansich bey Aufsangung dieser Säure des gewöhnlichen pnev-matisch-chymischen Apparats mit dem besten Vortheile be«dienen kann. 2
I. Gehler Physikal. Wörterbuch. M- S.770. 77t. L, Eb.en-das. S. 776. 777.
Salzspindel, Salzwaage, Sohlspkndel, Sohl--
Waage ist das älteste Instrument, den Gehalt der Salzein dem Wasser und die Stärke des Spiritus zu erfahren.Es besteht aus einem hölzernen, besser aber knöchernenzugespitzten Cylinder, welcher in Grade, wie die jetztgewöhnlichen Bierproben, abgetheilt ist; untenher istBley eingegossen, so daß es sich im Wasser bis an dieSpitze eintaucht. Leupo ld, * der verschiedene ArtenderSalzspindeln beschreibt, führt an, daß Thölden in
seiner