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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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163
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Schatten. r6z

geführt worden. Widder und Kästner handelnumständlicher davon.

1. Qeogrspli. xensr. Leüt. VI. csp. 27. prop. I?.

2. t/'ot/. LIcm. Oeogrspli. §-171. Gehler Hhy-

sikal. Wörterbuch. III. S. b2Z.

Schatten, gefärbte oder blaue Schatten. Des Mor-gens und des Abends zeigen die Schatten dunkler Kör-per, die auf weiße Flachen fallen, eine blaue Farbe.Ich selbst bemerkte diese Erscheinung im December desJahrs 1788, i" der Morgendämmerung, wo ich dasLicht aus Versehen zu lange brennen ließ, und am Tischeschrieb; auch sahe ich, daß die hellblaue Farbe um soviel Heller ward, je mehr ich meine Hand, die den Schat-ten auf das Papier warf, dem Lichte näherte. DerErste, der dieses Phänomen angezeigt hat, war Leo-nardo da Vinci, ein italienischer Maler, der zuAnfange des 16. Jahrhunderts lebte, und desselben inseiner Abhandlung von der Malerei gedenket, die abererst im 17. Jahrhunderte gedruckt wurde. * Die bei-gefügte Erklärung, daß die weiße Mauer an den beschat-teten Stellen blos vom blauen Himmel erleuchtet werde,und daher die blaue Farbe desselben zurückwerfe, dage-gen die erleuchteten Theile von den Sonnenstrahlen rothgefärbt würden, ist auch wahrscheinlich die richtige.Im i7ten Jahrhundert gedachte auch Otto von Gue-kicke der gefärbten Schatten. Wenn man in der Mor-gendämmerung, sagt er, ein brennendes Licht verdeckt,und den Schatten auf ein weißes Papier fallen läßt; soist dieser nicht schwarz, sondern vollkommen blau. ^Nach ihm war Herr von Buffon der Erste, der diesesPhänomen wieder beobachtete. Er bemerkte im Julius1742 gegen Abend, da die Sonne roth unterging, derHimmel aber heiter und nur gegen Westen dünn mitgelbrothen Dünsten überzogen war, daß die Schattender Bäume auf einer Mauer eine zarte grüne, etwas in's

L s Blaue