Schauspiel.
unterschied sich vom Terentius darin, daß seinePersonen Nöiner waren, hingegen Terentius nurgriechische Personen aufgeführt hatte.
Nur die Atellane wurde von jungen Römern, alleübrige Arten der römischen Komödie aber von eigent-lichen Schauspielern, das ist, von Sklaven und Frey-gelassenen aufgeführt. Auch der Inhalt der römischenKomödie war ursprünglich ganz griechisch " DieStücke derjenigen Gattung derselben, welchehieß, waren meistens aus griechischen Quellen entsprun-gen. Indessen hat doch die römische Komödie auchihre Eigenheiten ; sie hatte nach dem Urtheil des Dio-niedcs keinen Ehor; denn der Orex oder (.stt-rva,der einige Stücke des Plautus schließt, war entwe-der der Chor der Schauspieler selbst oder der Chor derMusiker, Tänzer, Sänger, Mimen u. s. w., welchezwischen den Aufzügen die Zuschauer unterhielten. "Auch meldet uns Sucton aus dem Diomedcs, daßdie Musik bey den Römern die Stelle des Chors ver-trat. Eine andere Eigenheit der römischen Komödieist der Prolog, den Plautus zuerst im Namen desDichters halten ließ, dahingegen Euripides das, waSman in seinen Tragödien für Prolog ausgeben will,allemal einer bestimmten Person in den Mund legt.Doch ist es noch nicht entschieden, ob der Prolog wirk-lich eine römische Erfindung ist, weil man die neuereKomödie der Griechen nicht genau genug kennt. Derwichtigste Unterschied zwischen dieser und jener bestandin der Art der Vorstellung; im Monolog (Oontiuuin)war nämlich die Deklamation von der Action getrennt,und zwischen zwey Schauspieler getheilt; was der Einesagte, das stellte der Andere durch Gebcrden vör. Uebri«gens scheint sich die eigentliche Komödie bey den Rö-mern nur bis in das zweyte Jahrhundert auf derBühne erhalten zu haben, und Berg in ins, dessen
Pli.