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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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215
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Schauspiel.

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In Teutschland hat Conrad CelteS, der 149 knoch lebte, zuerst die Sitte wieder eingeführt, lateini-sche Schauspiele nach Art der Alten aufzuführen, ^o

Zu Augsburg wurden schon 1496, unter dem Ti-tel : /. s/. illoroarii cornoecliao utilissirnao ornnerr»chrtini serrnonis elegantism Kontinentes, Kinder-, Schul-end Erziehungs - Schauspiele gedruckt, und auch vonder Jugend zu Augsburg aufgeführt, bi Der RectorKystus Dirk oder Betuleus führte die Schulro-rnödien in dem Gymnasium bey St. Anna in Augs-burg ein, und ließ die erste unter dem Namen l^uci-neris IZZ8 aufführen. b2 JmJ. 1540 führten in Augs-burg auch die Meistersanger Komödien unter dem Ti-tel: die fünf Betrachtungen, auf. bZ Im Jahr 1549erhielt der teutsche Schulmeister Caspar Brunneir-rn air zu Augsburg Erlaubniß, mit seinen Kiraben Ko-»nödie spielen zu dürfen. " Zu Gardelegen im Bran-denburgischen wurden 1548 biblische Komödien und->559 biblische Tragödien aufgeführt. Vorher spielternan die Komödien aus dem Terenz. ^ Der ersteteutsche Schauspieldichter war der Schuster HansSachs, der in der Mitte des i 6 ten Jahrhundertslebte. Nach ihm that sich zuerst Andreas Gryphiusin Komödien hervor. Antonius Schorus (ch rzz?zu Lausanne), der zu Heidelberg Irumaniora studirthatte, mußte wegen eines Schauspiels flüchtig werden,weil er darin die Religion vorstellte, die bey den Grp-Ken Quartier verlangte, aber abgewiesen wurde, end-lich wandte sie sich an den gemeinen Mann, und die-ser nahm sie auf. Erst mit dem Anfange des i^tenJahrhunderts bekam die Komödie in Teutschlayd eineerträgliche Gestalt; doch bestand anfänglich ihre größteSchönheit in Ränken, seltsamen Zufällen, Verkleidun-gen, Verkennung der Personen und in nächtlichenAbentheuern, Aber um die Mitte des i^ten Jahrhun-derts kam die Komödie in einer bessern und der Würde

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