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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schulen.

sehen Kaisern wieder ei'ngiengcn. Tacitus 21 sagt,daß die Schule zu Marseille der Sitz und die Lehrerinder Wissenschaften gewesen sey, und diese Schule sollendie Pbocenser gestiftet haben. Außerdem waren in Gal-lien noch die Schulen zu Narbonne, Arles, Vienne, Ni-mes, Loon, Autun, Bordeaur und Toulouse bekannt.

In Spanien legte Sertorius die Schule zu Oscaoder Huesca an, wie Plutarch erzählt.

Zu Ansänge des Christenthums, wo weder Kirchennoch Klöster waren, unterrichtete jeder Lehrer den, derwieder zum Lehrer bestimmt war, wo er wollte. Dochbekamen die Christen schon im ersten Jahrhundert Schu-len zu Jerusalem, zu Antiochien, wo zuerst der Nameder Christen aufkam, zu Alexandricn, zu Nom, nachherzu Epbesus, Smyrna, Pergamus, Thoatjra, Sardis,Philadelphia und Laodicaa. Alerandrien war lange zu-vor schon eine berühmte Schule der Egypt-er, wo sichnachher auch Juden hervorthaten, aber wieder vertriebenwurden. Ein stoischer Philosoph, Pantanon oderPantanus, wurde ein Christ, und lehrte nun in Alc-xandrien als Oberlehrer, wo er den Clemens Ale-xandriners zog. Auch Origenes lehrte in Alexan-drien; die Christen hatten daselbst ihre Schulen, bis Ale-xandrien den Saracenen in die Hände siel. In diesenSchulen waren aber die Zuhörer noch lauter Erwachsene.Erst aus der Berwandlung der jüdischen Synagogen ent-standen die förmlichen christlichen Schulen. Die Lehrerhießen die Engel der Gemeine, dann Bischöfe, und dieSchüler hießen Catechumenen- Diejenigen heidnischenGelehrten, die sich im zweyten Jahrhundert zum Chri-ftenthume bekehrten, brachten ihre ehemaligen Wissen-schaften mit in die Schulen der Christen. 22 So stifteteder bekehrte Platonische Philosoph Aristides und mitihm Quadratus im zweyten Jahrhundert die erstechristliche Schule zu Athen, und der bekehrte Weltwcise

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