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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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408 Sonnenblume. Sonnenfackeln.

Sonnenblume ist aus dem mittägigen Amerika zu unsgekommen.

Sonnenfackeln sind solche Stellen in der Sonnenscheibe,welche ein helleres Licht haben, als das übrige Son-nenlicht, und nach ihrer Größe, Figur und Helligkeitvon einander verschieden sind. Scheiner und vorzüg-lich Hevcl * kannten sie schon. Auch Huygens gabzu, daß einige Theile von den Sonncnflecken zuweilenHeller aussehen, als die übrigen. ^ Auch Cassini 3redet von Tüpfelchen, welche Heller, als der übrigeTheil der Sonne aussehen. Wolsf schrieb diese Er-scheinung der Strahlenbrechung in den Flecken zu undDe la Lande halt sie für den hellen Grund, der durchdie Zwischcnräume der Flecken und Schatten hervor-leuchte. Kastner * bemerkte Stellen aus der Sonne,wo das Licht ihm weißer, aber nicht so lebhaft, alsdas übrige aussähe, etwa wie Essigflccken auf einer po-lirten Metalllchcibe. Endlich ist durch Herrn Oberamt-rnann Schröter am roten November 1783 das Da-seyn dieser Lichtflecken außer Zweifel gesetzt. Er be-merkte nämlich am gedachten Tage durch ein vicrfüßi-ges herschelsches Telescop bey 140 maligcr Vergröße-rung, und dann durch ein siebenfüßiges Telescop, amöstlichen und westlichen Rande der Sonnenscheibe vielehellere Lichtstellen, die einem hellen, von dunkeln Adernfreyen Marmor ähnlich sind. Es giebt deren zweyer-ley Gattungen; einige zeigen sich in den dunkeln Son-nenflekken und derselben Nebel; diese hat man sonst be-merkt ; andere zeigen sich auf der reinen und HollenSonnenscheibe, theils einzeln, theils in ganzen Samm-lungen von Lichtflecken. Durch ein dreyfüßigcs achro-matisches Fernrohr erschienen sie als ein Lichtgemisch,hingegen durch ein siebenfüßiges Telescop erschienen sieals Hcrvorragungen über die Sonncnfläche. ^ Durchherschelsche Teleskope fand er die Sonne niemals ohne

Licht-