Spiele der Alten.
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steiler der Olympischen Spiele genannt. 4 Endlich abergieng sogar das Andenken an diese Spiele verloren. Nurinnerliche Kriege und eine verwüstende Pest gaben wiederGelegenheit zu ihrer Feyer. Denn da das Orakel denAusspri'ch that, daß nur die Erneuerung der Olympi-schen Spiele Griechenland retten könne; so stellte so-gleich Jphltus, Fürst in Elis, um das Jahr 3120diese Spiele wieder her. ^ Demohngeachtet wurde nach-her die Feyer dieser Spiele wieder 86 Jahre lang unter-lassen. Endlich dachte man wieder an ihre Feyer, undein gewisser Coröbus trug den Sieg davon, der dcs-> wegen merkwürdig ist, weil die Griechen von diesemSiege an die Olympiaden zahlten, welche seitdem nichtwieder unterbrochen worden sind. Jede Olympiade ent-halt g. Jahre, nach deren Verlauf die Olympischen Spielewieder gefeyert wurden. Der Anfang der ersten Olym-piade, wo Coröbus den Sieg im Wettrennen erhielt,fallt i,?s Jahr der Welt Z2oZ oder 776 Jahre vor Eh.G. Die Olympischen Spiele wurden im Monat Heca-tombaon, der mit dem 21. Junius, als dem längstenSommcrtagc, den Anfang dcS Jahres machte, gefeyert.Zu dieser Zeit war in ganz Griechenland allezeit ein all-gemeiner Waffenstillstand, damit die Krieger Zeit hat-ten, den Spielen beyzuwohnen, welche fünf Tage langdauerten. Die Kampfrichter wurden anfangs aus derStadt Pisa, aber nach Zerstörung derselben, aus derStadt Elis gewählt. Ihre Zahl bestand erst aus y , zu-letzt aus 10 Personen. Zehn Monate vor Anfang derSpiele mußten sich die erwählten Kampfrichter in einerGegend bey Elis aufhalten, sich die Rechte der Spielebekannt machen und dann schwören, daß sie nach denhergebrachten Gesetzen entscheiden, sich nicht bestechenlassen und auch die Ursachm nicht entdecken wollten,warum diesem oder jenem Fechter der Preis aberkanntworden sey. Wurde ein Richter mcyncidig; so bestrafteihn der Olympische Senat sehr hart dafür. Der SiegerB.Handb, d. Erfind, irrLh. decam