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Stuckatur.
land gebürtig und mit jenem Schottlander, dessen Seib-nih gedenkt, einerley Person war) im Jahre 1589den Strumpswirkerstuhl erfunden habe,wiewohl auch einigeEngländer zugeben wollen, daß er ihn zuerst in Frank-reich bekannt gemacht habe, weil er in England nicht diegehörige Achtung habe erhalten können. Gewiß ist esgleichwohl, daß die Srrumpfwirkerstühle lange Zeit inEngland allein gebräuchlich gewesen und geheim gehaltenworden sind. Gewiß ist es auch, daß der VenetianischeGesandte, Antonio Corrcr, den ersten Stuhl unddie ersten Strumpfwirker heimlich im Jahre 1614 ausEngland nach Venedig geschafft hat, und daß wir Teutschedieses Werkzeug nur etwas über hundert Jahre kennenund nutzen. Unwin in England hat eine Veränderungoder Verbesserung dieses Stuhls angegeben, die von derLondner ökonomischen Gesellschaft belohnt wurde. Be-cher gab hölzerne Stühle an, aber sie taugen nichts.Moisson in Frankreich, ein Geistlicher bey der Kathe-dralkirche zu Uzes, hat den Stuhl so verbessert, daß er600 Theile weniger hat, nur 80 Pfund wiegt, an jederWand auf einen Haken gehenkt werden kann und nurden dritten Theil des gewöhnlichen Preises kostet. *
Der Strumpfstricker Boulangerin Paris hat auch eineVerbesserung am Strumpfwirkerstuhle angebracht, wofürer eine Belohnung erhielt. ?
Der Strumpfwirker Bazin, in der St. Honorius-gasse bey'm königlichen Garten zu Paris, webt Strümpfe,die von den Waden bis an die Fußsohlen keine Nath ha-ben, und darum dauerhafter als andere sind. ^
1. B e ckm a n n s Anleit. zur Technologie. 1787. E- 87. 83.Gothaischer Hof-Kalender. 1786- 2. Allgemeine Litterat.
Zeitung. 1786. N. 204. 3. Frankfurter kaiserl. Reichs-
Ober-Post-Anus-Zeitung. 1791. vom 10. Januar, Nr. 6.
Stuckatur-, Stuccador- oder Gypsarbeit wird ausdurchsiebtem weißen Marmor und Kalk, oder aus zer-stoße-