Taucherglocke.
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lernen und bewog den Pesce-Cola durch einen golde-neu Becher, den er hineinwarf, nachzuspringen; nachdrey Viertel-Stunden kam er mit dem Becher, den dasaus der Tiefe strömende Wasser auf die Seite an einenFelsen' geworfen hatte, wieder heraus. Er berichtete,daß er nicht ganz auf den Grund gekommen sey, daß ausder Tiefe mächtige Ströme bervorstürztcn, die zwischenden Felsen große Wirbel verursachten und daß es um dieFelsen herum sehr große Fische, Seehunde und Meerpo-lypen gebe. Er wollte nicht wieder in den Strudel; alsihm aber der König eine größere Belohnung versprachund wieder einen goldenen Becher hineinwarf: so spranger nach, aber— Pesce-Cola kam nicht wieder zumVorschein. ^ Die Wilden sind heutzutage die geschick-testen Taucher.
L. Allgrm. Hist. Sex. Leipzig. 1709. unter Scylliar. 2. Mit»tel, den menschlichen Leib wider die Folgen de« Feuertund Wassers zu schützen; von Justus Christian Hen-nings. 1730. 3, Lllgem. hist. Lrr. 1709. unter Pescc»Cola.
Taucherglocke ist eine Maschine, durch deren Hülse sichdie Taucher langer unter dem Wasser aufhalten, als ohnedieselbe möglich seyn würde. Man hat schon frühzeitigauf Mittel gedacht, den Tauchern unter dem WasserLuft zu verschaffen, um die Dauer ihres Aufenthalts zuverlängern. Aristoteles * führt schon an, daß dieTaucher einen mit Gewalt hinabgedrückten Kessel dazubrauchten, der Luft hält, wenn er gerade ins Wasserhinabgelassen wird. Dieß scheint zwar derTaucherglvckeähnlich zu seyn, man kann aber nicht entscheiden, ob die-ser Kessel über den Kopf des Tauchers gestürzt oder ihmnur als ein Luftmagazin nachgeschickt wurde, um daraus,so oft es nöthig war, Luft zu schöpfen.
Taucherkappen findet man schon in einer Ausgabe des«. Handb. d. Erfind, rsr Lh. C VeZs-