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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Thau.

Grafen von Schlick, aus diesem Silber in j'den Jah-rcn 1500 und 1515, besonders 1517, zu Joachims-thal eine große Anzahl solcher zwey Loth schwerer Gül-dengroschen, und zwar, wie Einige wollen, mit dem Bild-niß des heiligen Joachim, prägen ließen: so beka-men diese Münzen theils von dem Bergwerk, welchesdas Silber dazu lieferte , theils von dem Münzort Joa-chimsthal den Namen I 0 a ch im s tha ler, woraushernach durch Abkürzung der Name Thaler entstand.Eigige nannten diese Münzen auch Sch lickenrhaler,weil die Grafen von Schlick dieselbe» hatten prä-Heg lassen. In Brandenburg ließ der Kurfürst Joa-chim I. im Jahr 1521 zuerst brandenburgifche Tha-ler schlagen. 2 Im Jahr 152.8 wurden zu Nürn-berg Thaler geprägt.

l, Jablonskie Allgnn. Lex. Leipzig. 1767. II. S. 1241.

, PüttcrS Handiiuch der deutschen Reichs-Historie. Göt-

tingen. 1762. S. 490. Hammels Akadem. Reden überMalcovs Buch k!e jurv ?e»clor»m. 1798. S. lös. 2. Ge-schichte der Wissenschaften in der Mark Brandenburg vanMoe hsen. 1781. S. 367.

Hhau ist eine Feuchtigkeit, die sich nach Untergang lindvor Aufgang der Sonne, besonders in den heißenMonaten, in Gestalt der Tropfen an die Pflanzenund andere Körper anhängt. Die Alten glaubten,der Thau komme von den Sternen, und Vossius be-hauptete noch, daß er wenigstens eine deutsche Meilehoch über der Erde erzeugt würde; aber ChristianLudwig Gersten, Professor zu Gießen, bewiest 173zzuerst durch Versuche, daß wenigstens in Hessen derThau fast immer aufsteige; auch entdeckte er zuerst,daß Körper, die auf Mekallblechen lagen, vom Thauenicht naß wurden. Du Fay machte 1736 bekannt,daß an ausgehängten Glasplatten nur die untere Sei-te naß wurde, bey vielen wagerccht über einander auf-gehängten Glasplatten wurde» die untern eher naß als

die