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Thierkreis.
schien. Dieses abgelaufene Wasser gab ibnen ein Mittelan die Hand, die Zeit des Umlaufs des Sterns zu mes-sen und in 12 gleiche Theile zu theilen Man ließ näm-lich 12 kleine Gefäße machen, wovon jedes den i 2 tenTheil des abgelaufenen Wassers faßte. Man beobachtetenun den Theil des Himmels, wo Sonne, Mond undPlaneten ihren Weg hingenommen hatten, that das ab-gelaufene Wasser in das große Gefäß und setzte ein klei-nes, das nur den zwölften Theil faßte, darunter; manbemerkte die Sterne des Lhierkreises, die wahrend derZeit aufgiengen, in welcher ein jeder von den 12 Thei-len des Wassers auszukaufen anfing, oder in dem Augen-blick, wo ein kleines Gefäß voll Wasser war, bemerkteman den Stern, der eben am Horizont aufgicng, und derAbstand zwischen zwey solchen Sternen bestimmte allezeitdie Größe eines himmlischen Zeichens. Dieses Verfahrenist wohl sinnreich, man zweifelt aber doch daran, daßman sich desselben wirklich bedient habe. *
Bey den Chinesern soll Fou-Hi den Thierkreis inGrade eingetheilt haben. ^
Mitten durch den Thierkrcis geht die Ecliptik oder dieSonnenstraße, deren Schiefe unter den Griechen Py-thagoras, ein Schüler des Tha les undPherecy-des, zuerst gekannt haben soll; ^ aber Goguet legtdiese Entdeckung schon dem Thales bey. ? Nach An-dern hat Oenopides von Chius die Schiefe derEcliptik zuerst wahrgenommen; ^ die Meisten aber hal-ten den Anari m a n d er, einen Schüler des Thales,für den Entdecker der Schiefe der Ecliptik, wenigstenssoll er den Griechen in der Z 8 sicn Olympiade zuerst ge-zeigt haben, daß die Ecliptik mit dem Aequator einenWinkel von 2Z^ Grad mache, s Eleostratus, einLenedier, der um die 61. Olymp, lebte, entdeckte, ei-nige Zeit nach dem A n a r i m a n d e r, den Griechen dieZeichen des Thierkreises und zwar zuerst den Widder und
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