Touknisr. Trabanten.
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man die wohlgctrocknetcn Lumpen dem Dunste des alca-lescirenden UrinS oder MisteS aussetzt. Diese Lappenwerden hernach in Säcke gepackt, häufig nach Holland,auch Enaiand geschickt, und von den Weinbereitern ge-braucht, um dem Weine eine annehmliche Farbe zu ge-ben. Man nennt sie Tourncsol. Die Holländer berei-ten auch daraus den so genannten Lackmus. Vergl.Lackmus. Neue physikalische Belustigungen. II. B.Prag 1771- S. 95. aus der daselbst befindlichen Ab-handlung des M 0 ntels aus der Pariser Academie 1754.von den Tüchern u. s. w.
Tournier s. Turnier.
Tournosen, Tournos-Groschen, sind eine Geldsorte,die ihren Namen und Ursprung von der Stadt Tours inFrankreich hatte. Es gab große, kleine, weiße undschwarze Tournosen. Die können aber nicht erst 1226aufgekommen seyn, denn 1104 kommt schon der Tour-nvs-Groschen in dem Privilegio Kayfer Heinrichsvor, welches er dem Stift St. Simeon in Trier ertheilte,und i2is gab es schon Cöllnische Tournosen. 'loaitösclo i>ckonv ^65 par IVIo. ^tbvt cke LarrinZen. I'. II. 66g.
Trabanten, Nebenplaneten, Monden, Satelliten derPlaneten, sind diejenigen kleinen Planeten unsres Son-nensystems, die um einen andern Hauptplaneten herum-laufen und ihn beständig begleiten.
Bor Erfindung der Fernrohre kannte man nur EinenNebenplaneten, »amlich den Mond, der unsre Erde be-gleitet.
Trabanten des Jupiters.
Im November 1609 bemerkte Simon Markusoder Mayer aus Guuzenhausen, ein Mathematiker desMärkgrafen zu Brandenburg, in Anspach durch eins derersten holländischen Fernrohre, die nach Deutschland ge-
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