Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Trabanten.

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Die Theorie der Jupitcrstrabanten entdeckte Jo-hann Dominicus Cassini, ein Piemonteser,s-j- 1712); 5 er berechnete die Bewegung der Jupiters-trabanten und gab rstyg die Tafeln dazu heraus; 6 «xberechnete die Finsternisse, welche diese Trabanten demJupiter verursachen; ? er beobachtete, daß der Jupiters-mond zuweilen von der Seite verdunkelt wird, wo erfrey von der Sonne bestrahlt wird; ^ xr> machte auch,nebst dem Olaus Römer aus Aarhus, in den Jah-ren 1670 bis 1675, die Beobachtung von der Verspätungder Jupiters-Trabanten bey ihren Verfinsterungen undbeyde erklärten dieselbe aus der allmalichen Fortpflanzungdes Lichts, wodurch nämlich der aus dem Schatten tre-tende Trabant um 14 Minuten spater sichtbar würde,wenn die Sonne zwischen der Erde und dem Jupiter stehe,und also das Licht 14 Minuten Zeit brauche, den Durch-messer der Erdbahn zu durchlaufen. ^

Trabanten des Saturns.

Am 2Zsien Marz 1655 entdeckte HuygenS, derden Saturn mit Fernrohren von 72 bis 2z Fuß Langebeobachtete, zuerst einen Saturnsmond, der in der Ord-nung der vierte und unter allen der größte ist.Johann Dominicus Cassini oder der altere die-ses Namens, ein Piemonteser, entdeckte durch ein Fern-glas von i7Fuß am Ende desOctobers 1671 den fünf-ten, dann am 2Z. December 1672, durch ein Fernglasvon ZZ bis 70 Fuß Lange, den dritten Trabanten desSaturn. Endlich entdeckte er im März 1684 , durchFernrohre von >00 bis lz6 Fuß Lange und zwar mitden sürtreflichen Objectivglasern, die Ludwig XIV. vondem berühmten Camp an i aus Bologna kommen ließ,noch den ersten und zweyten Saturnstrabanten. n ZuEhren Ludwigs des XlV. nannte er diese Trabantenlickor-n bnrclovioon. Indessen blieben diese Entdeckungennoch einigen Zweifeln unterworfen, bis v. Po und im

Jahr