Vacuum. Da^eln.
K.
Z)ücuuM> Lcidner, Kleistisches Bäcuum, kst eine belegt«Flasche, aus weichet man die Luft ausziehen kann, umErscheinungen deS elektrischen LichtS im luftleeren Rau-me darzustellen. Hcnly machte diese Erfindung, umdie Franklinische Theorie der Electricität dadurch zu er-weisen.
Walveln, oder Fallen, sind subtile Häutchen mit einige»Höhlen, die dazu dienen, das zurückfließende Blut aufzu-halten. — Man findet dergleichen Valveln in mehrere»Theilen des Leibes. Die Valveln oder Klappen in demmenschlichen Herzen entdeckte Erasistratus von Ju-lis aus der Insel Lea, Arzt des Königs SeleurUSNicator. ^ Die Valvulam cvli oder die Grimm-darmsklappe entdeckte nach Einigen Jacob Sylvius<der 1555 starb), * nach Andern aber Fallopius (geb.152z, gest> 1562) zuerst, wenigstens bat sie Fallo-pius in seiner ^Ii-itoenia siiriiae zuerst völlig beschrie-ben, b Nachher wurde sie vom Vidus VidiUS(-j- 1567), ^ dann vom Constantin DaroliuS(geb. 1543. gest. 1575), 5 hernach vom Johcin»PosthiUs geb. 1537, gest. 1597) ° wiedergefunden,die sich alle die Entdeckung dieser Valvel zueigneten.Paul Serpi (geb. -552, gest. 162z) hatte dieseValvel dem Hieronymus Fabricius ab Lgua-pendenie (geb. ,537, gest. 16 ty) gezeigt, r' dem-ohngeachtet eignete sich der Letztere die Entdeckung derValveln in den Blutadern zu; er zeigte im Jahr 1579diese Valveln öffentlich zu Padua, welches ein MedicUSaus Nürnberg, Georg Palma, dem churfürstl.sächsischen Leibärzte, Salomo Alberti (geb. 1546zu Naumburg, gest. tüoo zu Dresden) Meldete, der
B. Handb. d. Krsind. 13. Lh. M dan»