Derhack oder Verhau.
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Dcularröhre mehrere Linsen hat, die Rechnung Manchembeschwerlich fallt; so gab schon W o l f eine Anweisung, *wie man die Vergrößerung durch die Erfahrung findenkönne. Man betrachtet nämlich die Ziegeln auf demForste eines Hauses mit dem einen Auge durchs Fern-rohr, und zugleich mit dem andern ohne Fernrohr, undwendet das Fernrohr so, daß der Anfang beyder Bilderauf einander fällt; dann zählt man, wie viel mit dembloßen Auge gesehene Ziegel von dem durchs Fernrohrvergrößerten Bilde einer einzigen Ziegel verdeckt werden.Diese Anzahl, die sich mit Hülfe des Fernrohrs leichtbestimmen läßt, wird die Vergrößerungszahl seyn. In-dessen ist diese Methode für Jeden unbrauchbar, dessenbeyde Augen nicht gleiche Güte haben.
Der englische Mechaniker Adams bat daher ein sehrbequemes Werkzeug erfunden, welchesMa gellan 178zbeschreibt und Auzometer nennt, 2 das aber schickli-cher Aurometcr heißen kann, und womit man die Ver-größerung der Fernröhre sicherer und leichter messen kann.
1 . LIsm. Oioytr. ?robl. 33. 2. Ko-ier tourrisl äs
Isnvier. 1733. p. 60 .
Berhack oder Verhau ist eine Vcrschanzung von gefälltenBäumen, welche der Länge nach über und an einandergelegt und mit allen ihren Aesten und Zweigen in einan-der geflochten werden. Emige halten den Derhack fürdie älteste Art von Befestigung, ^ woran ich jedochzweifle, weil es Cornelius Nepos ^ eine neueKunst nennt, daß sichMiltiades aufdem MarathonifchenSchlachtfeld«:, um nicht von der Reitercy der Perserüberflügelt zu werden, durch einen Derhack schützte.Hieraus könnte man schließen, daß erst MiltiadeSden Verhack, wo nicht erfunden, doch wenigstens beyden Griechen zuerst eingeführt habe. Cäsar bedientesich ebenfalls dieser Befcstigungsart. ?
1, Jacob son techntzl. Wörterbuch. IV. S. 216. L. <?o^-
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