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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wanduhr. Wanken der Erdaxe.

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wofür man aber keinen Beweis kennt. Merkwürdigist, daß Pighius, der den Prinzen Carl von Jü-lich und Eleve auf Reisen begleitete, schon 1575 zuHalle in Lyrol dergleichen vom Wasser getriebene Walz-werke sah. Beckmanns Anlest. zur Lechnol. 1737.S. 548.

Wanduhr. Eine neue Wanduhr, die nur drey Räderhat, wurde von Franklin erfunden. * Die halb-metallischen Wanduhren, die Stunden und Minutenzeigen, auch nach französischer Einrichtung ganze undhalbe Stunden schlagen, und zwar die Letzter» miteinem Schlage, sind eine Erfindung des Herrn Stein-bach in Leipzig. 2 Unter den Automaten, die P.Jaquct Droz zu Neuenburg in der Schweiz ver-fertiget hat, befindet sich auch eine astronomische Wand-uhr, die er für 4.Z0 Louisd'or an den König vonSpanien verkaufte. Die Beschreibung dieser Kunst-uhr findet man in der rüsten angezeigten Schrift. ^Bergl. Rade rühr.

1. Halle Magie III. S. 176. 2. Wkttenberg. Wochenblattvom Jahr 1773. LOstes Srück. S. 16Z. 3. Gemeinnützige

Kalender - Lcscreycn von F. U. FreseniuL. I. B. 1786.S. 1. folg.

Wanken der Erdaxe, Nutation, ist eine kleine pe-riodische Bewegung der Erdachse, welche durch die un-gleiche Einwirkung des Monds auf die spharoidischgestaltete Erdkugel bewirkt wird. Vermöge dieser Be-wegung bleiben die Pole am Himmel nicht genau indem Kreise, in dem sie sonst wegen des Lorrückensder Nachtgleichen um die Pole der Ekliptik langsam her-um zu gehen scheinen, sondern sie beschreiben noch au-ßerdem einen kleinen Kreis von 18 Secunden Durch-messer, in welchem sie alle 13 Jahre, 8 Monate her-um kommen.

B. Handb. d. Erfind. 1 i. 2 H.

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