Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wasserleitung.

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entfernten Städte führten; * auch ließ er überall Er-höhungen von Erde oder Damme von beträchtlichemUmfange auswerfen, worauf die Städte und Dörfergcbauet wurden, damit sie zu der Zeit, wo der Nilaustrat, sicher waren. ^ Die Egyptier leiteten schondas Wasser aus dem Nil zwey Meilen weit unter derErde weg und um die Pyramiden herum, daß sie ei-ne Art von Inseln ausmachten. ^ Luch die Semi-ramis in Babylonien legte Wasserleitungen an. * DieLabylonier. gruben ohnweit Babylon einen ungeheu-ren See, der durch einen Kanal mit dem Euphrat inVerbindung stand; wenn nun der Euphrat anschwoll,leiteten sie einen Theil des Wassers in jenen See;ferner gruben sie auf beyden Seiten des Euphrats, umdie Uebcrschwemmungen dieses Flußcs zu verhüten,zwey große Kanäle; ^ endlich fanden auch die Baby-lvnier die Kunst, den Euphrat eben so durch ihre Fel-der zu leiten, wie es die Egyptier mit dem Nile mach-ten. 6 Bey den Jfraeliten waren besonders die Was-serleitungen berühmt, die Salomo und Hiskra züJerusalem hatten anlegen lassen. Bis auf des His-kia Zeit gieng die Salomonische Wasserleitungnur bis in den Teich Silvam odcr Gi'hon, aber His-kia leitete das Wasser durch Röhren aus dem obernTeiche in die Stadt Jerusalem, wo es sich in demvon ihm angelegten so genannten untern Teiche sam-melte, wodurch die Einwohner der Stadt mit demnöthigen Wasser versehen wurden. ? Außerhalb derStadt Bethulia war eine Quelle, aus der das Was-ser durch Rühren in die Stadt geleitet wurde; Ho-lofernes ließ bey der Belagerung der Stadt dieseRöhren abhauen. ^

Die Chineser, die in den Wasserleitungen viel Er-fahrung hatten, erzählen, daß ihr Kayser Chao-hao-en Lauf der Ströme frey gemacht habe.

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