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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Woche.

ist und 1786 in Frankreich erfunden wurde. Antipan»dora 1789. III. S. 218.

Woche ist eine Zeit von sieben Tagen. Diese Zeiteinthek-lung ist sehr alt und war bey allen Völkern des Alter-thums gewöhnlich. Einige, z. B. de la Lande, *meynen, daß die Mondsphasen zu dieser ZeiteinrheilungGelegenheit gegeben hatten; man sah nämlich, daßder Mond seine Gestalt in einem Monate viermal än-derte, man zahlte daher die Tage, die wahrend einer je-den Veränderung verflossen, und fand, daß sieben Tagedazu gehörten, daher man den Monat in vier Wochenund die Woche in sieben Tage eintheilte. Diese Mey-nung hat aber Widerspruch genindeu. Herodot?und Dio Cassius ^ halten die Woche oder die Pe-riode von sieben Tagen für eine Erfindung der Egyptier.Die Veranlassung dazu sollen sie von den sieben Planetengenommen haben, unter welche sie das Regiment gleichvertheilten und die Tage der Woche darnach benannten.Andere vermutheten, daß eine alte Tradition von denTagewerken der Schöpfung, die man auch in den Schrif-ten Mosis findet, zu dieser Zeitcintheilung Gelegen-heit gegeben habe. * Blondel leitet die Ordnung,nach welcher die Tage den Planeten zugehören, wobeyman immer vom ersten zum vierten springt, von demmusikalischen Intervall der Quarte her, welches dieGrundlage der alten Tonleiter ausmachte. ^ Die Grie-chen theilten ihren Monat anfangs in drey Decaden ein;erst spat gaben sie der Woche sieben Tage. ^ Als Peruerobert wurde, fand man bey den Peruanern schon denGebrauch, die Tage in Wochen einzutheilen, wovonauch jede aus sieben Tagen bestand.

1. 0e ta Ramt- Lkron. lad. VIII. 1534. L. K-rockot. lad.II. 3. CaFmr Kitt. rom. Kid. XXXVII. 4. Ant!«Pandora I. S. 38. Z. Rtonctot Klitoris llu OslonärlerRomain, p. 13. lei^. 6 . Goguel vom Ursprünge derEesltzt. III. S. 100. I0I.

Wo-