Wundarzneykunst.
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Die 6Ii>eur°lAm transkuloriam, da man rlnem kran-ken Menschen Blut abzapft und dafür das Blut voneinem gesunden Tbicre in die Ader leitete, erfand dergallische Arzt Libavius im Jahr 1615. Vergl.Blut.
Die Otrll-urgiarn inkuloi'igrn , da man flüssige Arz-neyen in die Adern goß, kannte der Engländer Mrenund gedachte derselben im Jahr 1657 gegen Boi-leau. Der O. Major hörte hievon, dachte darübernach und schrieb zuerst den I'rcxli'omurn LkiiriirZiaL. znkuloriae. Dieser Joh. Dan. Major legte sich selbstdiese Erfindung bey. ^ welches auch Joh. Sig.Elzholz that; „mn kann aber diese Methode für«ine Erfindung des Libavius halten, indem nur derStoff, den man eingoß, verändert wurde. Von die-len beyden Arten der Chirurgie werd kein Gebrauch- mehr gemacht.
Im i/ten Jahrhundert that sich ein Gelehrter iirder Schweiz, Wilh. Fabricius von Hilden, alKErfinder in der Wundarzneykunst hervor.
Die Kunst, Glieder ohne Messer abzunehmen» wo-bey kein Tropfen Blut verloren geht und also auchkeine Verblutung Statt findet, hat Herr Wrabez,Doktor der Wundarzneykunst zu Prag, 1782 bekanntgemacht, und Herr Doctor Ploucquet hat sie 1786erwiesen. ^
Herr Herm. Jos. Brunn r'nghansen erfand ei-ne neue Methode» den Bruch des SchenkelbeinhalseSohne Hinken zu heilen und machte sie 1789 in einer«ignen Schrift bekannt.
1. XXIX. v. 1. 2. XFeipps äe vsnit. tcicnt. c, 85.
3. IVat. t-'om. IV. 12. 4. Foekels Geschichte der MusikI- Th S. 243. 5. IVai. ttom. IV. 12. 6.'k^iec^o äe us-tura Oeor. I.ik. III. o. 22. 7. IlinN. IV. v. 218.
8. ILiä. Lid. XI. v. 845. 846. S. Ibiä. I.ib. XIV. v. b.