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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Zauberlaterne«

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Christoph Trefler zu Augsburg, der um i6zzlebte,- verfertigte eine Zauberlaterne, die bey Nacht-zeit die Stelle einer Uhr vertrat, indem sie die Stun-denzahlen an die Wand warf, die so, wie der durchein Uhrwerk in Bewegung gebrachte Zeiger, auf demGlase angebracht waren. " Man erzählt, daß Mar-cus Anton ius Cellius zu Rom im Jahr lüZZdie Zauberlaterne so einrichtete, haß sie zum Nach-zeichnen gebraucht werden konnte; es war nicht dieZauberlaterne, sondern die Camera vbscura.

Im laahr 1702 sprach der P. Zahn schon sehrumständlich von dem Gebrauch der Zauberlaterne zuKunststücken und gab dazu viele Abbildungen. "S'Gravcsande " bemerkte, daß die Zauberlaternenoch nicht zur gehörigen Vollkommenheit gebracht sey.Man hat daher darauf gedacht, dieses zu bewerkstel-ligen, und sich bemüht, bewegliche Bilder, z. B. einsWindmühle, die sich umdreht, darzustellen, welchesdadurch erhalten wird, daß man die beweglichen Thei-le, z. B- die Flügel, auf eine besondere Glasscheibemalt, welche umgedreht, oder sonst der Absicht gemäßbewegt wird. Diese wichtige Verbesserung der. Zau-berlaterne, daß man Bilder mit Bewegungen an derWand vorstellen kann, rührt vom Professor Ehren-berger in Kobnrg her, der dieselbe im Jahr 171zin einer Disputation, die er als Adjunctus in Jenaschrieb, bekannt machte. Der Apparat dazu wirdauch beym Rollet und Brissvn beschrieben. Manlernte hierbey den Verlust der alten Glasmalerey be-dauern, weil die Oelfarben nicht durchsichtig sind, undman sich also blos mit Saft- und Wasserfarben be-gnügen muß.

I. Lmenästlo lawrnse wLAicse et mterokcopii toi»,

rir, ill 7>lov. Omment. ketrox. 1'. III. p. ZgZ. 2. Ora.nam keeresl. mstli. 1. III. x. 247. Z.vii'-l'n VMsrtsrio e^iüsl. äs /o/,. Krisis, 1676.