Seide und Seidenbau. 295
von von der Deputation nach dem Begehr der verschie-denen Behörden und Individuen
Hochstamm. SüM» Samen des Maul,Bäume. linge. beerbaums.
JsarkreiS 2124 6534 4Pfd. 15MH.Untcrdo-
naukreis 506 ,91c» - » 22^ »Regeukreis 446 1292 - » 29^ «Lberdo-
Raupenevcr.
8 Lth. 15,50a Sr.
— , — -
5 » 12,600 »
nankreis Z29 ,457 1 - 6r »
Rezatkreis 62g 2246 » , 25^ »
Obermain-
krcis 519 900 i » 2Z -
Unrermain-
kreis 646 1510 2 - 12^ »
Rheinkreiö 548 8«2 1 - g -
i -
4 '
,7,400 »15,000 »
5,000
Summa 574616451 i4Pfd. 21MH. 21 Lrh. 61,500 St.
Unter den Verlangenden nach Maulbeerbäumen rc. be-fanden sich nichr nur mehrere hundert Individuen auöallen Kreisen, sondern darunter auch alle Königliche Re-gierungen für die Forstämtcr, die Königl. Salinenadmi-nistration, mehrere Institute, Landgerichte, Magistrate,das Königl. Hofmarschallamr für Würzburg, die Königl.Hof-Garten - Intendanz und besonders viele Pfarrer,Schul-Jnspectoren and Schullehrcr.
> 46 , 2. Kann eine Regierung alle Behörden und Ge-meinden ermuntern, daß auf öffentlichen Plätzen, Spa-ziergänger» und Kirchhöfen, in Gärten der Spitäler undSchulen, der andern Institute, z. B. der Seminariender Priester und Schullehrcr, Maulbeerbäume gepflanztwerden, da sie nicht nur Zierde, sondern einen großenallgemeinen Nutzen verschaffen.
5. Wenn der Hof selbst das schöne Beispielgiebt, und in den Hofgärten Maulbeerbäume pflanztund Plantagen anlegt, so ist nichr nur eine große Er-munterung für das ganze Land dadurch bewirkt, sondernauch eine bleibende große Reserve zur jährlichen Verthei-lung der Bäume auf die leichteste Art ohne Kosten her-gestellt. So gründete sich, wie oben, S. 41, angeführtworden, der Seidenbau unter Heinrich dem Vierten in